Spotguide Kapverden - Santiago | Ride MTB

Spotguide Kapverden - Santiago

Die Kapverden bestehen aus vielen kleinen Inseln, die grösste davon ist Santiago, wo auch die Hauptstadt Praia liegt. In Sachen MTB gilt Santiago als ungeschliffener Mountainbike-Diamant. Es gibt eine Handvoll erstklassiger Singletrail-Routen und jede Menge abenteuerlichere Versionen, die mit etwas Trail-Pflege das Potenzial eines Epic-Trails haben. Eine gute Ausgangslage ist der Ort Tarrafal im Norden der Insel mit dem King Fisher Resort. Dieses Top-Hotel setzt auf die Mountainbiker, verfügt über eine grosse Mietflotte und eine solide Werkstatt.

Besonders reizvoll ist die Insel nach Regenfällen – was selten vorkommt, in der Regel zwischen August und Oktober. Dann erblüht die sehr trockene Insel faktisch über Nacht und verwandelt sich in ein grünes Naturparadies. Für Mountainbiker eignet sich die Insel als Ganzjahres-Destination. Sie liegt geographisch auf der Höhe von Senegal und bietet tolles Sommer-Feeling auch im europäischen Winter.

Muss man gemacht haben!

Vielleicht der beste Trail der Insel: die Principal-Abfahrt durch den Malagueta-Nationalpark

The Place-to-be auf Santiago: das King Fisher Village in Tarrafal

Gehört ins Portfolio eines Mountainbikers: der Malagueta-Trail durch den Nationalpark

Fahren überall hin: die Pickup-Shuttles auf Santiago nehmen auch gerne Mountainbiker mit

Beste Jahreszeit

Jan
Feb
März
April
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Anreise

Anreise ÖV

Die Anreise nach Santiago erfolgt per Flugzeug zum internationalen Flughafen Praia. In der Regel erfolgt die Reise via Lissabon, es gibt aber auch vereinzelte andere Verbindungen zum Beispiel über die Azoren oder via Marokko. Die Mitnahme des Fahrrads ist möglich, aber nicht immer. So transportiert zum Beispiel TAP im April wegen dem grossen Oster-Verkehr kein Übergepäck. Die Reise auf der Insel erfolgt mit Taxis, einen Öffentlichen Verkehr gibt es nicht. Dafür unzählige Pickup-Taxis, die auch Mountainbikes mitnehmen und damit eine tolle Shuttle-Dienstleistung erbringen. Der Transfer zwischen den Inseln erfolgt in der Regel per Flugzeug, wo aber wiederum keine Fahrräder transportiert werden können. Für diesen Fall gäbe es auch Fährverbindungen.

Inspirationen

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Bikeparks

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Wir waren nach den Inseln (Santo Antao, Sao Vicent, und Fogo) auch auf Santiago. Wir haben die Monte Ramo Tour mit King Fisher gemacht, da wir keine eigenen Räder dabei hatten und King Fisher die Fullys nicht verleiht.
Ehrlich gesagt fanden wir den Preis pro Person mit 90€ sehr teuer. Unser Guide sprach außer "now technical" praktisch kein Englisch. Es gab kein Briefing, er hatte kein Flickzeug und nicht mal einen Schlauch dabei (hatte zum Glück einer der Teilnehmer) und war eher damit beschäftigt Wheelies zu üben. Dabei ist er ein paar mal ins Gebüsch gefahren und hat fast eine Frau umgefahren.
Ich würde empfehlen das eigene Rad mit zu nehmen und die Touren selbst zu fahren. Dabei aber immer mal wieder hochschauen, sonst hat man schnell eine Seidenspinnerspinne im Gesicht:)
Biketechnisch würde ich sagen gibt die Insel was für 2/3 Tage her Die Monte Ramo Tour ging bei uns 4h, aber auch nur, weil wir ausgiebig Bilder und eine Essenspause gemacht haben. Wer einigermaßen fit ist, bekommt locker 2 Touren an einem Tag hin.
Wir sind noch den Malagueta Trail abgewandert, der ist aber gerade sehr kaputt von dem Unwetter und so zugewachsen, dass er unfahrbar ist. Den Principal sind wir am selben Tag gewandert und würde ich als Highlight sehen.
Insgesamt eine schöne Landschaft und ein schöner Urlaub, ich bin aber froh, dass das Biken bei uns nur Nebensache war.
Als kleiner Tipp wer mehrere Inseln macht: Inlandsflüge bei Capo Verde Airlines sind eine Katastrophe. Wir wurden 2 mal umgebucht, da sie überbucht waren. Einmal mussten wir Flüge und Hotels umbuchen und beim zweiten Mal konnten wir doch wie geplant fliegen, weil wir am Schalter protestiert hatten 2 Mal kamen die Koffer nicht mit und ein mal haben wir 10 Stunden am Flughafen verbracht. Also lieber viel Zeit und mindestens einen Tag Puffer einplanen.

Vielen Dank für Ihr Feedback und Ihren Besuch. Wir möchten Ihnen einige Hintergrundinformationen geben und Ihnen die Massnahmen vorstellen, die wir derzeit ergreifen, um das Biken auf Santiago weiter zu fördern.

Zunächst einmal ist es eines unserer wichtigsten Anliegen, Möglichkeiten für lokale Reiseleiter zu schaffen. Wir arbeiten eng mit einheimischen Bikern zusammen und investieren in ihre langfristige Entwicklung durch Englischunterricht, Sicherheitstrainings, Reiseleiterstandards und Kommunikationsfähigkeiten im Umgang mit Gästen. Unser Ziel ist es, Professionalität aufzubauen und gleichzeitig nachhaltige Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen.

In Bezug auf den Fahrradverleih möchten wir klarstellen, dass wir bereits zuvor hochwertige Hardtail-Mountainbikes angeboten haben und nun unser Verleihangebot erweitern. Wir führen MTB-Verleih für erfahrene Biker ein, die die Insel auf eigene Faust erkunden möchten, während geführte Touren weiterhin für Gäste verfügbar sind, die lokale Einblicke und logistische Unterstützung bevorzugen.

Was die Trails betrifft, so ist die Landschaft von Santiago dynamisch und wetterabhängig. Nach den jüngsten Stürmen haben wir die Trails aktiv gereinigt und wiederhergestellt und freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Hauptstrecken nun wieder befahrbar sind. Parallel dazu arbeiten wir mit internationalen Experten für den Bau von Trails zusammen, um die Nachhaltigkeit, den Flow und die Sicherheitsstandards der Trails im Laufe der Zeit weiter zu verbessern.

Santiago ist nicht als reines Bike-Park-Reiseziel positioniert, sondern als Insel mit vielfältigen Aktivitäten, auf der das Radfahren eine Ergänzung zu Wandern, Kultur und Natur darstellt. Transparenz ist uns wichtig, und das Feedback von Gästen wie Ihnen spielt eine wichtige Rolle dabei, wie wir uns weiterentwickeln.

Nochmals vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben. Wir wünschen Ihnen noch viele weitere grossartige Abenteuer.

Freundliche Grüsse
Kevin und das King Fisher Village Team