1) Sitzposition überprüfen
Das Fahrrad stand lange im Keller, das Training wurde über die Wintermonate verändert und dein Körper hat sich angepasst? Vor der ersten Tour sollte auf jeden Fall die Satteleinstellung überprüft werden.
SQlab Einstelltipps für den Sattel:
1. Sattelhöhe
2. Sattelneigung
3. Sattelversatz
> Video: SQlab Satteleinstell-Tipps
2) Sitzknochen eingewöhnen
Mangelnde Gewöhnung ist ein Hauptgrund für Schmerzen an den Sitzknochen. Gerade nach einer langen Pause sollte anfänglich mit kurzen Distanzen angefangen und die Fahrdauer nach und nach gesteigert werden. Denn die Sitzknochen und die Haut rund um den Dammbereich müssen sich erst wieder an die Belastung gewöhnen.
Wir empfehlen zwischen den ersten Ausfahrten mindestens zwei Tage Pause zu machen, da bereits gereizte Knochenhaut und Muskel- und Sehnenansätze wesentlich empfindlicher reagieren.
Die Gewöhnung benötigt in der Regel fünf bis sechs Ausfahrten.
3) Gutes Hosenpolster wählen
Wie oben schon beschrieben: die Sitzknochen gewöhnen sich an die Belastungen. Sollten die Sitzknochen trotz regelmäßiger Ausfahrten und langsam gesteigerten Zeitpensum auftreten, liegt dies meist weniger am Druck als an den Scherkräften, hervorgerufen durch die Tretbewegung.
Die leichte, aber ständige Bewegung des Beckens auf dem Sattel sorgt für schmerzhafte Scherkräfte an der Knochenhaut.
Hier kann ein gutes Hosenpolster Abhilfe schaffen:
Die SQ-Shorts ONE10 und ONE11 besitzen jeweils ein Hosenpolster mit einer dünnen Schicht eines orthopädischen TPE-Gels. Dieses Gel wurde speziell dazu entwickelt, um im medizinischen Bereich die Scherkräfte aufzunehmen.
Zusätzlich kann auch Sitzcreme Beschwerden lindern.
4) SQlab Fachhändler nach Rat fragen
Ein Gang zum SQlab Fachhändler ist zum Saisonstart in jedem Fall zu empfehlen. Zunächst kann das Material nochmals auf Vordermann gebracht werden, aber noch wichtiger: die Einstellungen können nochmals von einem Profi überprüft werden.
SQlab Händler sind in Sachen «Ergonomie» geschult und können bei allerlei Problemen rund um das Thema Becken/Gesäss, Hand und Fuss helfen, beraten und die richtigen Produktempfehlungen ausgeben.
5) Kostenlose Sitzknochenvermessung
Ein Sattel sollte passen wie ein paar Schuhe! Passt dieser nicht, drückt er - und zwar genau dort, wo er nicht drücken sollte!
Die Sitzknochenvermessung ist dementsprechend mit das wichtigste Werkzeug bei der gesamten Fahrradeinstellung. Denn nur wenn der Sattel passt, kann er Probleme vermeiden. Ist der Sitzknochenabstand noch nicht bekannt, empfiehlt sich ein Gang zum Fachhändler.
6) Taube Finger / Hände vermeiden
Nicht nur ein Sattel sollte passen, sondern auch das gesamte Cockpit insbesondere die Griffe. Taube Finger, kribbelnde und schmerzende Hände werden oft durch einen zu hohen Druck auf der Handaussenseite ausgelöst. Wichtig hier ist die Form der Griffe zu überprüfen und auch die Grösse. Bei der Griffweitenbestimmung ist es, wie bei der Sitzknochenvermessung: die passende Griffgrösse ist entscheidend für den Komfort und Ergonomie.
Die Griffweite kann wieder im Fachhandel oder online auf der SQlab Website vermessen werden.
7) Rückenfreundlich: Sättel mit «active-Technologie» wählen
Rückenfreundlich in die Saison starten?
Neben regelmässigen Übungen (aus der kostenlosen SQlab Rückenfibel) empfiehlt es sich einen SQlab Sattel mit «active-Technologie» zu wählen.
Jedes SQlab Sattelmodell - egal für welchen Einsatzbereich - gibt es als active-Variante. Mittlerweile ist jeder zweite, verkaufte SQlab Sattel mit diesem ausgestattet.
Denn die SQlab active-Satteltechnologie ermöglicht eine physiologische Mitbewegung des Beckens.
Dadurch wird ein runder Tritt gewährleistet, der für eine Entlastung von Bandscheiben und Facettengelenken sorgen kann.
Dies kann zu einem ermüdungsfreieren Fahren und zur Verhinderung von Beschwerden im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule beitragen.
> SQlab active-Technologie & Sättel