Eurobike 2012: MTB Cycletech spricht von digitalisierter Mobilität | Ride MTB

Eurobike 2012: MTB Cycletech spricht von digitalisierter Mobilität

Das Antriebsssystem Greenwheel hatte der Schweizer Velohersteller bereits im Jahr 2011 an der Eurobike ausgestellt, heuer ist das Fahrrad marktreif und kommt mit einer dazugehörigen Applikation für das iPhone. Neu dabei in Friedrichshafen sind auch E-Bikes, die mit dem Acron-Antrieb ausgerüstet sind. Und beim vollgefederten Mountainbike hat Velobaze auch Neuigkeiten.

Das E-Tool, ein BionX-angetriebenes Fahrrad aus dem Portfolio des Schweizer Herstellers, bekommt eine Ablösung: George Merachtsakis, Geschäftsführer der MTB Cycletech-Fahrräder herstellenden Firma Velobaze, hat den Kontakt zum Hengarter Elektromobilitätsspezialisten Electragil geknüpft. Auf die Saison 2013 verpasst MTB Cycletech dem Herrenrad «Tool Acron» und dem Damenrad «Pura Vida Acron» den innovativen Acron-Antrieb.

Da die TdS Rad AG, der Kooperations- und Entwicklungspartner der Electragil, ein Exklusivrecht für die schweizweite Vermarktung des Acron-Systems inne hat, gelangen die Acron-Räder von MTB Cycletech nur im deutschen Markt in den Verkauf.

Greenwheel geht in Serie
In der marktreifen Version kommt der Greenwheel-Antrieb mit einem modifiziertem Akku, der eine Reichweite von circa 50 Kilomtern sicherstellen soll. Der Antrieb kommuniziert mit dem iPhone, eine Steuerung via Android-Smartphone sei indes auch vorgesehen. MTB Cycletech vermarktet die Greenwheel-Plattform exklusiv, im Frühjahr 2013 soll mit dem «e-Jalopy Greenwheel» eine erste Verfügbarkeit in der Schweiz erreicht werden. 

Pinion am Papalagi
Kilian Ianucci, zuständig für das Produktmanagment und das Design der Fahrzeuge bei Velobaze, hat die Fahrräder auch abseits der Elektromobilität weiterentwickelt. Mit dabei am neu gestalten Eurobike-Stand von MTB Cycletech ist eine neue Variante des Reiserads Pagalagi: integriert am «Papalagi P1» ist das Pinion-Getriebe. Der deutsche Schaltungs-Newcomer kann ab diesem Spätsommer in die Serienfertigung starten. Ianucci zeigt sich überzeugt von der Kombination des Papalagi mit dem Pinion-Getriebe, er streicht insbesondere die Schlichtheit, Wartungsarmut und Übersetzungsbandbreite des Antriebs heraus.

Opium in 650b
Auch für MTB Cycletech überwiegen die Vorteile des Mittelmasses zwischen 26 und 29 Zoll. Auf die Saison 2013 erfährt die Opium-Plattform eine Erweiterung auf die 650b-Radgrösse. Das Bike «Opium 6 650b» bietet am Heck 120 Millimeter Hub, an der Front verrichtet eine Rock Shox Revelation mit 130 Millimeter Federweg ihren Dienst. Bestandteil des Opium-Angebots bleibt der an der letztjährigen Eurobike vorgestellte Exot «Opium 6 69er», der ebenfalls die Vorteile der 26er- und 29er-Radgrosse kombinieren will: im Hinterbau steckt ein 26er-, in der Gabel ein 29er-Rad.  

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