Scott bringt ein neues Freeride-Bike
Mit den variablen Einstellmöglichkeiten will Scott dem Bike einen möglichst breiten Einsatzbereich verleihen. In der Basisversion ist es ein solides, kompakt gebautes Freeridebike für Bikeparks oder alpine Alpentrails. Verlängert man den Radstand und setzt eine längere Gabel ein (mit dem Effekt eines flacheren Steuerwinkels), wird das Teil zu einem leichten Downhiller. Das «Scott 11»-Team wird das Bike in dieser Version an den Weltmeisterschaften in Australien einsetzen, einer schnellen und nicht so ruppigen Strecke wo das höhere Gewicht und der ausgiebigere Federweg des Downhillbikes Gambler eher ein Nachteil ist.
Verkürzt man den Radstand und baut eine kürzere Gabel ein, wird das Voltage spürbar agiler und ist damit die Basis für Slopestyle- und Northshore-Fahrer. Die austauschbaren Ausfallenden werden bei Scott separat erhältlich sein. Möglich ist auch der Einsatz unterschiedlichster Federbeine. Auch hier bietet Scott zwei unterschiedliche Dämpferaufnahmen an. So können einerseits Downhill-taugliche Versionen mit Stahlfedern eingesetzt werden, andererseits ist auch der Einsatz der wesentlich leichteren Luftdämpfer möglich.
Das Voltage FR soll 16.5 Kilogramm auf die Waage bringen und wird in den Grössen Long und Short erhältlich sein. Der Unterschied der beiden Grössen liegt in der Oberrohrlänge wobei Scott für diese Bike bewusst nicht mehr mit diesem Wert arbeitet weil er so keine Beduetung mehr habe - auf einem Freeridebike werde kaum im Sattel gesessen, also sei die Distanz von Sattel zu Lenker auch nicht wichtig