Monte Stino – Vantone | Ride MTB

Monte Stino – Vantone

Monte Stino (Lago d'Idro)

Der Monte Stino am Lago d’Idro ist ein stark befestigter Berggipfel aus dem Ersten Weltkrieg und bietet durch die Pionier-Wege unzählige Trail-Möglichkeiten mit mediterranen Flair.


Beschreibung

Los geht es im kleinen Ort Vantone etwas nördlich von Idro. Von hier geht es anfangs sehr steil auf Schotter bis zur Passstrasse. Darauf geht es auf Asphalt bis zum Passo San Rocco (960 Meter über Meer) konstant bergauf. Ab dem Ort Capovalle schlägt man dann die Militärstrasse als nächsten Abschnitt ein und schlängelt sich dabei über den Ostgrat über Il Dossone bis zum Rifugio Monte Stino. Das Rifugio ist bautechnisch ein wahres Schmankerl und liegt wie gemalen in der traumhaften Landschaft. Bereits bei den letzten Metern im Uphill sieht man immer wieder den Monte Baldo und den Altissimo von der östlichen Seite herausragen. Besonders im Frühjahr und Herbst, wenn die Berggipfel angezuckert sind, gibt dies einen besonderen Flair, wie man es sonst eher aus Neuseeland kennt. Vom Rifugio sind es nur noch wenige Meter bis auf den Monte Stino. Hier oben wurde ein Kriegsmuseum errichtet und mit grosser Mühe und Sorgfalt sind etliche Relikte aus der vergangenen Zeit ausgestellt und können besichtigt werden. Das Panorama ist grandios.

Die Abfahrt verläuft anfangs noch auf der Aufstiegsroute, schlängelt sich beim Rifugio Monte Stino vorbei und anschliessend auf einem alten Pionier-Weg bis nach unten bis Vantone – dies auf einer Länge von über acht Singletrail-Kilometern. Die Schwierigkeit liegt bei S1 bis S2, nur zum Schluss stellenweise S3. Perfekt gebaut, als wären damals schon Biker bei der Planung dabei gewesen. Absolut idyllisch und menschenleer auch in der Hauptsaison, surft man diesen bis nach Vantone ab, wo auch im Sommer schon der See für eine Abkühlung wartet.

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Karte & GPX-Track

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20 km

1065 m

1065 m

388 M.ü.M.

1446 M.ü.M.

1 Tag

Vantone

Vantone

2247

gut tauglich

Martin Depauli
Jan
Feb
März
April
Mai
Jun
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Aug
Sep
Okt
Nov
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Restaurants
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Eine abwechslungreiche Auffahrt mit immer wieder schönen Ausblicken. Der Monte Stino selbst ist unspektakulär, aber doch ein schönes Plätzchen zum rasten. Oder, wenn das Restaurant im Herbst nicht geschlossen wäre, im Rifugio Monte Stino.
Die Abfahrt beginnt wunderschön. Alles sehr gut fahrbar mit grosszügigen Kurven. Wie fürs Mountainbiken angelegt. Es hätte gerne so weitergehen können. Was aber leider nicht so war. Im unteren Drittel sind die Kurven eng, schmal und oft ausgesetzt, dass man schon ein grosser Switchback-Künstler sein muss, um noch Spass zu haben. Viele Kurven schafte ich, oft war es aber für mich nicht mehr fahrbar, obwohl ich das Hinterrad-Umsetzen einigermassen behersche. Mein Fazit: eher durchzogen. Knapp lohnenswert!

Tolle Tour! Die Abfahrt ist fast endlos. Die oberen 2/3 sind leicht (überwiegend S1). Der letzte Drittel ist dann mit etwa 20 engen Switchbacks deutlich technischer. (S2/S3)