Das Enduro-Bike der Rennradfahrer
Für Scott liegt im Gravel Bike - das dem Rennrad zwar beinahe aufs Haar gleicht, aber dank Scheibenbremse, Reifen mit 35 Millimetern Breite auch auf Schotterwegen eine gute Figur hinlegt – das Potential für das «Next Big Thing». Aus Givisiez kommt denn auch frisch für die Saison 2016 die hauseigene Definition des perfekten Schotter-Rennvelos:
Beim brandneuen Modell «Addict Gravel Disc» ist mit 990 Gramm der Rahmen auf der leichten Seite, die Gabel wiegt 400 Gramm. Beim Mountainbike abgeschaut sind selbstverständlich die Scheibenbremsen , die Steckachsen am Vorder- wie Hinterrad sowie die Möglichkeit eine Kettenführung anzubringen. Mit zahlreichen hauseigenen Syncros-Parts ausgestattet, einer Schwalbe G-One Fold 700x35C-Bereifung und einer mechanischen Ultegra 22-Gang-Gruppe mit besagter Disc bringt es das Rad auf 8.26kg (ohne Pedalen).
Ein Rennformat für die boomenden Gravel Bikes ist bereits in den Startlöchern. Im vergangen Juni stieg in La Morra/Piemont der Wettkampf Superenduro B-Road. Die Rennstrecken waren asphaltiert und unbefestigt, das Rennformat mit getimten Abschnitten am Enduro-Rennen orientiert und ausgelegt für Gravel Bikes oder Cyclocrosser. Scott-Botschafter und Team-Manager Thomas Frischknecht gab sich begeistert ob dem neuen Format und war noch nicht mit dem neuen Gravel-Boliden von Scott am Rennstart, sondern mit dem «Cross-Bruder» Addict CX.