(Vielleicht) Die Neuerfindung der Kette
Seit ihrer Erfindung wurden Fahrradketten praktisch immer in derselben Art und Weise gefertigt. Aussenlasche, Innenlasche, Rolle und Bolzen sind die vier traditionellen Bestandteile einer Kette. Der Kettenspezialist Taya lässt nun die Kettenrollen weg.
Die Aussen- und Innenlaschen sowie der Bolzen sind so gestaltet, dass die Rollen nicht mehr notwendig sind. Die äußere Fase der Laschen sorge zudem für eine geringere Reibung. Somit ergebe sich eine höhere Verschleißfestigkeit sowohl für die Kette selbst als auch für die anderen Antriebskomponenten und folglich ein leichtgängigerer Betrieb.Die Fertigung der inneren Fase ermögliche präzisere Schaltvorgänge.
Das Design der Laschen wurde so konzipiert, dass Schmiermittel in Mikrokammern im Ketteninneren gehalten werde. Das ergebe eine konstante Schmierung von innen, dadurch werde der Verschleiß der Kette stark verzögert und es können sich weniger Verunreinigungen am Schmiermittel festsetzen. Die Wartungsintervalle werden gemäss Taya länger.
Das Technologie-Feuerwerk ist damit noch nicht zu Ende: Die sogenannte Diamond Hard Technology erhöhe die Oberflächenhärte aller Kettenelemente um 25 Prozent und verzögere das Längen der Kette, was an der Laufleistung messbar sei. Es handelt sich um eine thermochemische Oberflächenbeschichtung, die tiefer in die Kette eindringe als andere Technologien, damit die Kette ein höheres Drehmoment bei einer maximalen Tretkraft verarbeiten kann.
Die Rollerless-Kette von Taya ist verfügbar für Schaltsysteme mit 11 oder 12 Gängen.