Von dieser Bike-Marke hast Du bestimmt noch nie gehört
Die Geschichte von Drag-Fahrrädern hat - wie viele Erfolgsgeschichten in- und ausserhalb der Bike-Branche - im Jahr 1989 in einer Garage begonnen, mit Reparaturen und Verkauf von Teilen. Im Jahr 2000 erfolgte die Gründung von Drag, und heute ist das Portfolio breit aufgestellt vom Urban-Bike, über Kindervelos, zu Strassen- und Bahnrennern und Moutainbikes. Bei den Mountainbikes sticht das Ronin heraus. Dieses 29er-Alu-Fully mit 150 Millimetern vorne und 140 Millimetern gibt es in fünf Varianten. Die Variante «5.0 SLX» lässt einem bei den Komponenten nicht geade das Wasser im Mund zusammen laufen. Verbaut sind eine Rock Shox 35-Gabel und ein Deluxe Select-Dämfer sowie eine 1x12-SLX-Shimano-Schaltung, ein KS-Dropper Post, Hans Dampf-Reifen sowie Laufräder mit WTB-Felgen mit Shimano-Naben. Spätestens beim Blick auf das Preisschild bleibt einem die Spucke weg: Das besagte «5.0 SLX» rollt für sagenhafte 2'245 Euro aus dem Shop hinaus.
Wer sich jetzt sofort ein Drag-Bike kaufen möchte, muss sich aktuell dafür etwas einfallen lassen. Während der Hersteller im Heimmarkt Bulgarien im Fachhandel eine gute Präsenz hat, ist es im Ausland deutlich dünner bestellt beim Fachhändlernetz. Der für Schweizer nächstgelegene Shop mit Drag Bikes liegt im Südtirol. Der einzige Shop in Deutschland liegt an der Ostsee und somit auch nicht gerade einen Steinwurf weit entfernt. Wer sich davon nicht entmutigen lassen will: Ansonsten liefert Drag an Schweizer Kunden via hauseigenem Online-Shop auch direkt, ab einem Warenwert von 1250 Euro sogar kostenlos. Das Einzige, was es dann noch braucht sind Pedalen, und handwerkliches Geschick beim finalen Aufbau des Bikes.