Barrhorn
Beschreibung
Der Aufstieg startet in Gruben, nachdem man anfänglich mit der Gondelbahn nach Oberems und darauf mit dem Ruftaxi nach Gruben gefahren ist. Nun steigt man weiter hoch durchs Turtmanntal und erreicht nach einer kurzen Schiebepassage die Turtmannhütte. Es empfiehlt sich die Anfahrt am Abend mit Hüttenübernachtung. Der Rest des Aufstiegs bis zum Barrhorn muss zu Fuss mit gebuckeltem Bike zurückgelegt werden. Der Aufstieg ist so hart wie das Gipfelglück schön ist. Man befindet sich mit dem Mountainbike mitten in einer hochalpinen Welt. Phänomenal! Die Abfahrt führt auf der Aufstiegsroute, gute Fahrer meistern diese ausser an zwei Stellen komplett fahrend. Man passiert erneut die Turtmannhütte und nimmt durch das Turtmanntal stets den Wanderweg parallel zur Bergstrasse. Stets entlang der Turtamnma gelangt man bis zum Ort Turtmann. Die Abfahrt ist exakt 3000 Höhenmeter lang. damit ist sie die längste der Schweiz.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
38 km
1810 m
3000 m
637 M.ü.M.
3570 M.ü.M.
1 Tag
Gruben
Turtmann
1444
nicht tauglich
Weitere Informationen
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Schon länger (auch mit vorgängigen Erkundungsfahrten) hatte ich mich auf dieses Abenteuer vorbereitet und schlussendlich alle Zweifel ausgeräumt. Am 17. September 2025 war es dann soweit. Der Anstieg ist aufgrund der Höhe recht hart, aber problemlos und auch relativ „ungefährlich“ machbar. Auch die mit Seilen gesicherte Stelle ist eigentlich kein Problem. Wichtig ist, dass das Bike gut auf dem Rucksack liegt (so dass man eine Hand frei hat) und sicher sollte man auch geeignete Schuhe tragen. Da es recht kalt und windig war, und für den Nachmittag Wolken angesagt waren, entschied ich mich den Abstecher über das Schöllijoch und innere Barrhorn auf das nächste Mal zu verschieben. Oben angekommen (nach ca. 2.5h), ist die Aussicht vom Üssere Barrhorn schon sehr eindrücklich. Aufgrund der Kälte und des Windes war es aber nur ein kurzes Gastspiel meinerseits. Nun aber zum Downhill.
Der Downhill bis zur Hütte war für mich zu ca. 80% fahrbar, konnte ja auch beim Hochtragen die Linie studieren! In der Hütte (nach ca. 1.25h Abfahrt) gab es dann die verdiente und feine Käseschnitte. Von der Hütte bis zum See war die Strecke bis auf paar Absteiger fast 100% fahrbar, wenn auch immer mal wieder recht technisch. Der Trail ab dem Parkplatz war dann eher auf der mühsamen Seite, meist Wiesen-Kuhscheissetrail ohne Highlight bis Gruben. Ab Gruben lässt dann Ride den Talweg aus, obwohl er genau ab dort richtig spassig wird. Daher würde ich zwingend empfehlen, ab Gruben den Talweg zu nehmen, zuerst links und danach rechts von der Strasse. Einzig das Teilstück „Zer Tänt“ kann man ohne schlechtes Gewissen weglassen. Ab dort biegt dann auch Ride auf den Talweg ein. Der ganze Downhill von Gruben bis Turtmann ist sicher eines der Highlights im Wallis, manchmal technisch, manchmal flowig aber sicher nie langweilig.
Aufgrund meiner Erkundungstouren noch ein paar weitere Tipps / Varianten:
- Aufstieg zur Turtmannhütte: Den Weg unterhalb der Transportseilbahn nehmen; 100% tragbar, dafür kürzer.
- Anfahrt via Moosalp (Postauto)- Augstbordpass; ab Grüobu Mittelstafel hatte ich versucht, links zu Queren in den Höhenweg zur Turtmannhütte. Diesen Versuch hatte ich aber vor der Gigi Oberstafel abgebrochen, da der Trail zu verblockt war.
- Anfahrt via Forclattapass; relativ kurzer Anstieg aus dem Val d’Anniviers. Der Trail „Chalte Berg-Turtmannsee“ ist aber obermühsam und nicht zu empfehlen, das nächste Mal würde ich runter ins Tal fahren.
- Höhenweg Turtmanntal: Ab „Talstation Transportseilbahn“ hatte ich einmal den Höhenweg versucht, dieser schlängelt sich schön der Höhenlinie entlang talauswärts. Von Pt. 2297 – Pt. 2235 ist der Weg aber mühsam und richtig verblockt, der Downhill nach Brändji Mittelstafel dann ziemlich steil aber fahrbar. Ev. wäre es besser, bereits bei Pt. 2343 den Trail ins Tal zu nehmen.
Schlussendlich entschied ich mich für folgende Variante: (3-Täger): Tag 1: Les Haudères-Col de Torrent-Lac de Moiry-Col de Sorebois-Zinal-Grimentz-Vissoi-Tignousa-Hotel Weisshorn mit Übernachtung. Tag 2: Hotel Weisshorn-Zinal-Col de Sorebois-Lac de Moiry-Grimentz-Vissoi-Tignousa-Hotel Weisshorn-Forcletta-Turtmannhütte mit Übernachtung. Tag 3: Turtmannhütte-Barrhorn-Turtmann.
Ich fahre ein Scott Genius Ultimate, bin Uphill meist in der Kopfgruppe; Downhill immer der letzte, mit Abstand.
Danke für die zahlreichen Zusatzinformationen! Und deine Dreitages-Version mit dem Barrhorn als Abschluss ist eine sehr interessante Option.
Tour am 21.9.25 gefahren bei recht optimalen Bedingungen direkt ab Seilbahnstation Oberems. Ich mache gerne auch Hochtouren und das war gar nicht so weit davon entfernt und kommt der Extremsportart Bike Bergsteigen schon recht nahe. Auf jeden Fall eine episches Abenteuer! Fitte Biker schaffen es von Oberems aus gut in einem Tag auf den Gipfel und wieder ins Tal. Aber: ich weiss jetzt was mit dem Hinweis in der Tourenbeschreibung gemeint ist, man solle die Benutzerkommentare berücksichtigen: meint, es ist eine alpine Hochtour! Also gute Schuhe, die Halt im groben losen Geröll wie auch auf glatten Platten bieten, idealerweise eine Tragevorrichtung für das Bike für den kurzen "Klettersteig" etc. Ausserdem kann das Wetter dort oben auch schnell sehr ungemütlich werden, vielleicht schneller als man runterkommt. Und die Trails haben durchaus einige recht technische Passagen. Also passt bitte auf! Ich weiss nicht ob ich die Tour so nochmals mache weil ich als Trailrunner vermutlich schneller wäre. Aber es war auf jeden Fall spannend! Sicher ein Highlight war für mich auch die Talfahrt auf diesem anfangs eher technischen und nachher sehr schnellen Trail von Gruben nach Turtmann. Vielleicht war ich auch so happy weil ich endlich fahren durfte ;-)
Auf jeden Fall eine epische ErFahrung mehr! Danke Ride Team, das war schon eine Pioniertat!
Wir sind die Tour am 31.8. gefahren. Anfahrt am Vortag von der Moosalp - Augstbordpass (800 hm Bike tragen) - Gruben - Turtmannhütte.
Um 7.15 ging es bei bestem Wetter und warmen Temperaturen los. Nach ca. 3.5 Std. Wanderzeit hatten wir den Gipfel erreicht. Schon der Aufstieg war ein gewaltiges Erlebnis in dieser unglaublichen hochalpinen Szenerie.
Beim Aufstieg kommen einige Zweifel bezüglich Fahrbarkeit auf.
Nach einer ausgiebigen Pause nahmen wir die Challenge im Angriff und freuten uns über die grossartigen Verhältnisse und die tolle Abfahrt.
Im verblockten Abschnitt ist eine optimale Linienwahl entscheidend, um den Fahranteil bis zum Gässi (Stelle mit Drahtseilen) zu maximieren.
Zurück beim Stausee sind wir via Panoramaweg zum Hungerli Mittelstafil aufgestiegen und von dort ins Tal abgewedelt. Die letzten paar hundert Meter vor der Abfahrt mussten wir die Bikes schieben. Der Trail runter hat einige enge Serpentinen und war spassig zum Fahren.
In der Folge rollten wir bis Zentänt (1723 M.ü.M) auf der Strasse. Ab hier sind wir auf den spassigen Trail (Talweg) eingebogen bis Turtmann geradelt.
Es war einfach der Hammer - eine Tour für Geschichtsbücher. Wir genossen den anstrengenden, aber wunderbaren Tag in vollen Zügen.
Vielen Dank an das Ride-Team für diesen Tourenbeschreibung.
Bucketlist done!!!...
Letzte Woche endlich geschafft, die Bedingungen waren und sind wohl noch ideal! Sehr wenig Eis / Schneefelder
Unglaubliches Erlebnis!!!
Sind gestern, 29.07 aufs Barrhorn. Landschaftlich super, leider haben wir den Tag erwischt, an dem der Barrhorn Sky Run stattfand-unbedingt vermeiden ;-). Wir konnten darum nicht so viel fahren, fanden dafür aber die Trails von der Hütte zum See und später dann am Fluss entlang nach Gruben richtig geil, das lohnt sich also in jedem Fall noch.
Tour am 18./19. September 22 gefahren: Auf dem Barrhorn -13 Grad und ca. 15 cm Schnee, kann es geben wenn es auf den Herbst zugeht :-)
Aussicht und Erlebnis sind einfach mega! Sehr viele Edelweiss gesehen, und wenig Wanderer.
Infolge des Schnees war das Hochtragen der Bikes sehr anstrengend, und runter musste ziemlich viel geschoben werden.
Die Passage Gässli ist mit Schnee, Eis und Bike auf dem Rücken nicht ohne, da man sich bei solchen Bedingungen an den Seilen festhalten muss. Bei trockenen Bedingungen kein Problem, so waren wir aber froh um die Tragevorrichtung fürs Bike um beide Hände frei zu haben.
Sofor wieder, aber gerne ohne Schnee :-)
Gestartet in Gruben um 03:00, 05:00 bei der Turtmannhütte und um 09:35 auf dem Barrhorn - einfach herrliche Aussicht. Sie entschädigt für das durchgängige tragen seit der Turtmannhütte. Vom Barrhorn können die ersten 600hm bis zum Rockgarden gut befahren werden. Nach dem Rockgarden ist es flowig bis zum Gässli. Da heisst es nochmals Konzentration beim Abstieg. Bei der Turtmanhütte eine leckere Rösti verpeisen und vollgetankt zurück nach Turtmann. Zu Beginn hatte ich noch die Wanderwege befahren, musste dann aufgrund Konzentrationsschwierigkeiten auf die Strasse ausweichen. Die Tourhat mich geschafft. Es war eine gute Erfahrung. Bevor ich sie nochmals mache, suche ich nun wieder fahrbarere Trails.