Meidpass
Beschreibung
Die Tour startet man idealerweise in Oberems. Zum kleinen Ort am Eingang des Turtmanntals gelangt man von Turtmann mit einer kleinen Gondelbahn. Der erste Teil des Aufstiegs führt über das angenehm steile Strässchen durch das Turtmanntal, bis man rechts abzweigt auf das Alpsträsschen zur Meide-Alp. Dieser Abschnitt ist bereits etwas steiler, und nach der Alp gehts in die 400 Höhenmeter lange Schiebepassage. Der Weg ist allerdings gut gepflegt und der Fussmarsch problemlos. Ist der fast 2800 Meter hohe Meidpass erreicht, folgt Phase zwei der Tour: die Abfahrt nach Sierre. Der Singletrail ist anfangs technisch, wird dann immer flüssiger und führt bis nach Chandolin. Hier ist ein kurzer Gegenanstieg nötig, um zur Weltklasse-Strecke nach Sierre zu gelangen. Diese beginnt über den westlichen Gorwetschgrat und führt durch das steile Gelände bis zur Autobahnausfahrt beim Pfynwald. Auf dem Fahrradweg gehts darauf zum Bahnhof Sierre.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
39 km
1615 m
2410 m
533 M.ü.M.
2771 M.ü.M.
1 Tag
Oberems
Siders
1496
beschränkt tauglich
Weitere Informationen
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Bin die Tour am 31. August 2025 gefahren. Anstieg ab Turtmann wie beschrieben, zuerst fahrend, dann schiebend. Super Aussicht vom Pass. Der erste Teil der Abfahrt war überraschend gut fahrbar, erst bei der „Querung“ wurde es dann mühsam. Nicht dass es besonders technisch gewesen wäre, es hatte einfach zu viele Steinwüsten im Weg, welche keinen Flow aufkommen liessen. Erst ab dem Bella Tola See wurde es dann besser, bevor rund um Chandolin ein paar mir bereits bekannte Supertrails befahren werden. Die Abfahrt und der Zaun waren für mich dann aber neu. Und ja dieser Zaun…viel darüber gelesen…selber einige Bilder im Kopf…aber dieser Zaun übertrifft alles. Schon nur deswegen hat sich die Tour gelohnt. Unglaublich welcher Aufwand da betrieben wurde, obwohl man mit minimalstem Aufwand (Rad ausbauen) diesen Zaun passieren kann. Bikeverbote hatte es übrigens definitiv keine auf dem Track. Der Downhill war dann aber etwas enttäuschend. Sehr ausgewaschen und ausgefahren, teilweise etwas Höhenvernichtung. Erst zum Schluss kam bei mir etwas mehr Spass auf. Tour hat also, wie von anderen Kommentatoren bereits beschrieben, noch Potenzial.
Ich fahre ein Scott Genius Ultimate, bin Uphill meist in der Kopfgruppe; Downhill immer der letzte, mit Abstand.
Tour rückwärts gemacht ab St. Luc bis Oberems-Turtmann.
Von der Bergstation St. Luc führt ein schottriger Fahrweg via Cabane Bella Tola bis zum Lac Amina, d.h. mit genügend Power sind die ersten 500 hm fahrbar (und sonst gut schiebbar). Danach knapp 300 hm verblockter und grobschottriger Wanderweg und zum Schluss im Zickzack bis zum Pass.
Runter Richtung Turtmanntal ist auch alles verblockt und/oder sehr grob verschottert (für uns nicht spassig fahrbar, weil immer nach ein paar Metern wieder abgestiegen werden muss). Ab Meidu Stafil kam (endlich) ein breiter Schotterweg bis runter an den Fluss, von wo wir noch über 20 km auf der schattigen/eiskalten Asphaltstrasse ins Tal düsten.
Fazit für beide Richtungen: Wer imposante Steinfelder, verblockte Wege und grobschottrige Herausforderungen mag, ist hier richtig.
Aussicht und Flow und technische Herausforderung haben uns auf allen anderen Walliser Touren viel besser gefallen (z.B. Val d'Annivier-Tour #1664 oder vom EspaceWeisshorn runter nach Zinal).
Sehr schöne Tour. Ab Meidstaffel muss man meist schieben. Im Bereich Meidsee ist der Trail nochmals für ein Stück fahrbar. Tragen muss man - wenn überhaupt - nur einige kurze Stücke. Beim Arminasee sind wir direkt runter zu 2341 (le Cret) und dort auf der Strasse zur Bella Tola Hütte. Nach der Hütte bei 2192 unbedingt den Trail
gemäss GPS folgen und den kurzen Gegenanstieg in Kauf nehmen. Der direkte Weg führt durch verblocktes Gelände. Der berüchtigte Holzzaun vor der Abfahrt nach Sierre ist problemlos passierbar. Man fährt eine markierte Trailrunningstrecke Sierre-Zinal runter. Allenfalls hatten die bei dem lustigen Zaun die Finger im Spiel. Von Chandolin passiert man vorher 1x ein Fahrverbot. Sieht aber irgendwie nicht so offiziell (?) aus. Wer noch den Sessellift zum Illpass einbaut vermutlich nicht. Könnte mir aber vorstellen, dass der Teil zwischen 2274 bis 2049 zahlreiche Tragpassagen aufweist. Wer möchte kann noch den Augstbordpass ab Moosalp voranhängen. Sehr lohnend.
Tour ab Chandolin umgekehrt gefahren. Die Abfahrt nach Turtmann macht Spass und besteht, bis auf ein kurzes Stück Strasse (Ca 200hm), komplett aus Singletrails. Eventuell ist der Aufstieg ab St. Luc sinnvoller.
Die Tour ist mit dem E-Mountainbike und entsprechendem fahrtechnischem Können fast durchgängig fahrbar. Der Aufstieg über den Trail ab der Alp Oberstafel erfordert eine sehr gute E-Mountainbike-Fahrtechnik. Wer die Möglichkeiten des E-MTB-Sports und eine technische Herausforderung sucht, wird auf der Tour über den Meidpass viel Spass haben.
Hallo,
ist aktuell, Sommer 2021, die Lücke im Zaun nach der Alp Ponchét noch vorhanden?
Der imposante «Zaun» ist unverändert. Mit ausgebautem Vorderrad lässt sich jedoch auch ein E-MTB durch den schmalen Durchgang schieben.
Aufstieg ist sehr schön, trotz viel tragen. Das Panorama ist Top! Die ersten 200 Hm Abfahrt ist für technisch versierte Biker lustig, dannach muss viel Auf und Ab und einige kurze Schiebepassagen in Kauf genommen werden bis es wieder flüssig weiter geht. Ab dem Rifugio Bellla Tola aber wieder sehr spaßig. Die Barrikade im unteren Teil der Abfahrt kann umgangen werden.
Aufstieg ist sehr schön, trotz viel tragen. Das Panorama ist Top! Die ersten 200 Hm Abfahrt ist für technisch versierte Biker lustig, dannach muss viel Auf und Ab und einige kurze Schiebepassagen in Kauf genommen werden bis es wieder flüssig weiter geht. Ab dem Rifugio Bellla Tola aber sehr spaßig. Die Barrikade im unteren Teil kann umgangen werden.
Scheinbar gibt es ein Problem auf dem letzten Abschnitt der tour. Nach der Alp Ponchet ist der Weg mit einem für bikes nicht überwindbarem Zaun verbarrikadiert. Eine eindrückliche Pallisadenanlage blockiert den Weiterweg. Schilder oder Hinweise sind uns nirgends aufgefallen, auch am Zaun selbst nicht. Mit einem Gewitter im Nacken und dank einem Loch in dieser Konstruktion sind wir schliesslich doch weiter... Der trail ist gut. Im Rückblick scheint die Konstruktion wirklich gegem Biker gerichtet zu sein. Dachten erst an Wildschutz, Kuhzaun oder wasauchimmer... Eben Hinweise fehlen. Traurig dass es sowas gibt, ein simples Schild oben hätte uns sicher bewegt einen anderen Weg zu nehmen.
Hallo bastihapp1, danke für deine Info. Wir haben vor dieses Wochenende die Tour zu fahren. Kann man diesen Weg ohne weiteres umfahren, oder muss man zwangsläufig durch den Zaun?
Viele Grüsse
Der Zaun kann nicht umfahren oder überstiegen werden. Der Trick: Man baut einfach das Vorderrad aus und schiebt das Bike problemlos durch den Zaun.
Wir haben die Tour in Turtmann Dorf begonnen und sind bis zur Meide Alp in einer angenehmen Steigung aufgestiegen. Die 400 Höhenmeter Laufpassage ab der Alp ist nicht steil dafür zieht es sich in die Länge, in der Mitte und am Schluss der Laufpassage ist der Weg kurz steil und man kommt auf das nächste Plateau und am Schluss auf den Pass.
Ab dem Pass bis nach Chandolin ist der Trail recht alpin, d.h. es kommt nicht so richtig ein Fluss auf. Es sind kaum mal 10 Meter am Stück zu fahren und dann folgt wieder eine 1-2 Meter Laufpassage. Zudem sollte man genügend Zeit einrechnen da der Trail lang ist und auch immer wieder happige Gegensteigungen drin hat.Wenn ich die Tour wieder mal fahren würde dann würde ich möglichst bald auf die Alpstrasse bis zur Hütte Bella Tola ausweichen.
Ab der Hütte folgt zunächst ein flowiger Singletrail, der dann aber in eine halb Stündige Laufpassage durch Sturzblöcke übergeht. Erst ab der Wasserfassung ist der Weg wieder fahrbar bis nach Chandolin. Nächstes Mal würde ich hier auf den Trail der unterhalb der 2100 Meter Höhen Linie ab Kreuzung Par di Mozes Richtung Chandolin führt, ausweichen.
Ab Chandolin ist der Aufstieg bis Pramarin gut zu bewältigen.
Die Abfahrt bis nach Sierre ist das schönste der ganzen Tour. Zu beachten wäre dass der Trail bis nach Sierre bereits recht ausgefahren ist , etwa vergleichbar mit dem Brasilien.
Alles in allem eine recht lange und schöne Tour, die Trails im oberen Bereich sind aber von der Qualität nicht mit dem Brasilien oder Argentinien zu vergleichen.
Wer keine Probleme hat das Bike mal zu schieben oder halt mal abzusteigen der Erlebt eine schöne alpine Tour.
Viele Grüsse Dani