Passo del Sole
Beschreibung
Von Airolo erreicht man auf der Bergstrasse via Madirano und Brugnasco den Ritom-Stausee am Eingang des Val Piora. Entlang der Alpstrasse folgt man dem See und passiert die Cadagno-Hütte. Bis hier ist der Aufstieg moderat und gut machbar. Spätestens nach der Alpe Carorescio gehts dann aber ans Eingemachte. Das Schlussstück auf dem Singletrail hoch zum Passo del Sole ist anstrengend und zwingt den einen oder anderen Biker zu einem Fussmarsch. Die Szenerie auf dem Pass ist so fantastisch wie der Trail bergab ins Valle Santa Maria – ein gute Fahrtechnik vorausgesetzt. Eine solche ist über weite Teile der Abfahrt empfehlenswert. Via Lareccio und Frodalera erreicht man die Hauptstrasse, wo man nach einem Tunnel links auf die Via Romana abbiegt und zum Sportzentrum Campra gelangt. Den Bike- und später den Wanderwegweisern folgt man bis nach Olivone. Idealerweise rollt man darauf auf der Strasse oder entlang der offiziellen Bike-Route nach Biasca und gelangt dann mit dem Zug zurück nach Airolo.
Alternativen: Fahrtechnisch weniger Geübte folgen von Piano stets der offiziellen Mountainbike-Route (Gottardo Bike) nach Olivone.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
36 km
1310 m
1570 m
886 M.ü.M.
2367 M.ü.M.
1 Tag
Airolo
Olivone
1042
gut tauglich
Sehr lohnende, weil schöne und abwechslungsreiche Tour. In der Abwandlung mit Start am Lukmanier-Pass und dann über den Passo dell' Uomo zum Passo del Sole logistisch deutlich einfacher bei ähnlich hohem Genussfaktor. Wir nächtigten in der Alpine Lodge in Campra auf etwa halbem Weg zwischen Olivone und der Passhöhe des Lukmanier (schönes Quartier). Morgens von dort mit dem Postauto hoch zur Passhöhe, dann südseitig um den Stausee (Lai da Sontga Maria) rum und den mäßig steil das Val Termine nach Süden hoch (fast alles fahrbar). Von dort über die karge Hochebene nach Südosten zum Passo del Sole. Am Passo del Sole folgen die Genussbiker nicht dem GPS-Track, sondern steigen noch 20 Meter nach Norden auf (Bike-Schild weiter oben) und fahren ziemlich flowig und überhaupt nicht langweilig über einen Moränenzug nach Osten ab. Die Hardcore-Fraktion poltert den Wanderweg direkt ab Pass runter (S3), wo sich dann nach rund einem Kilometer die Wege wieder vereinen. Der Rest runter nach Olivone durchquert dann fahrtechnisch interessant und immer machbar (S2 maximal) alle denkbaren alpinen Vegetationszonen in einer grandiosen Landschaft. Ab Olivone dann mit dem Postauto wieder hoch in Richtung Lukmanier-Pass. Top Erlebnis! Enjoy! Das Gebiet bietet insgesamt Touren für mehrere Tage.
Eine schöne Tour. Der Aufstieg ist am Schluss doch sehr fordernd. Wird aber mit einer schönen Aussicht belohnt und auch landschaftlich ist es sehr schön. Die Abfahrt im oberen Teil ist flüssig zu fahren und macht Spass. Der untere Teil ist recht ruppig wie man es vom Tessin kennt. Mache ich sicher mal wieder, wenn im Norden das Wetter .....
Aufstieg zum Pass mit ebike super zum fahren, Abfahrt bis Stabbio Nuovo recht stark ausgefahren durch biker. Der Rest der Abfahrt ist ok.
Vor allem im oberen Teil wurde der Trail wohl ausgebaut und ‚verflüssigt’. Ich find‘s schade, früher war man fahrtechnisch mehr gefordert.
Super Trail aber aufwendige Logistik. Wie vorgeschlagen muss man noch ein langes Stück mit dem Bike nach Biasca fahren und dann mit dem Zug zurück nach Airolo. Wesentlich einfacher ist es in Olivone zu starten, mit dem Bus auf den Lukmanier Pass, dann der Zugbringer zum Passo del Sole über den Passo dell'Uomo und dann den Passo del Sole. Der Passo dell'Uomo ist zwar sehr "geröllig" und schieben ist angesagt für eine Weile. Aber mit dieser Variante kommt man zum Ursprung zurück und hat all die guten Teile fahren können.