Lukmanier
Beschreibung
Der erste Abschnitt der Tour führt auf der Lukmanier-Passstrasse durch die enge Schlucht am Eingang des Val Medel. Unmittelbar nach dem letzten Tunnel wechselt man über eine alte Steinbrücke die Talseite und folgt ausgeschilderten Wanderwegen bis nach Sogn Gion. Der Weg wechselt von asphaltierten Strässchen über ausgebaute Alpwege bis zu technischen Singletrails – von allem ein bisschen und immer abseits vom Strassenverkehr auf der gegenüberliegenden Talseite. Ab Sogn Gion führt eine Alpstrasse parallel zur Hauptstrasse bis zum Staudamm, von wo man auf einer Zubringerstrasse zur Hauptstrasse gelangt. Die Lukmanier-Passhöhe erreicht man entweder auf der westlichen Seeseite auf einem ruppigen, teilweise recht schwierig zu fahrenden Singletrail. Alternativ fährt man wortwörtlich auf der Passstrasse – doch statt in der Galerie fährt man auf einem Trail auf dem Dach der Lawinenverbauung. Vom Lukamanierpass folgt eine der schönsten Abfahrten der Region. Man folgt immer dem Wanderweg bis nach Olivone durch das Valle Santa Maria. Ein wunderbar flüssiger Weg, der je länger desto kniffliger wird. Kurz vor Olivone wird der Weg zur technischen Herausforderung, weniger geübten Fahrern wird für die letzten Meter die ausgeschilderte Mountainbike-Route (Gottardo Bike) empfohlen.
Shuttles: Die Rückfahrt erfolgt mit dem Postauto zurück auf den Lukmanierpass und zurück nach Disentis (www.autolinee.ch)
Karte & GPX-Track
Die Karte ist nur für Ride-Abonnenten verfügbar.
Das Ride-Abo gibt es auf ride-mtb.com/abo
Details zur Tour
37 km
1010 m
1250 m
886 M.ü.M.
1970 M.ü.M.
1 Tag
Disentis
Disentis
1046
gut tauglich
Weitere Informationen
Für diese Region sind keine Bike-Schulen registriert. Eine Anmeldung als Partner erfolgt hier.
Sehr schönes und abwechslungsreiches Gebiet. Wir fuhren die Südseite am 12. Juli 2026 und dann tags drauf teilweise nochmals im Rahme der Passo del Sole-Tour, welche die untere Hälfte der Lukmanier-Abfahrt auf gleichem Weg befährt (das heisst ab Pian Segno). Wie die anderen Autoren schon beschrieben haben, auf den Hochebenen bis Campra fahrtechnisch eher einfacher, aber aufgrund der grandiosen Landschaft, durch die sich der (echte) Singletrail durchschlängelt, gar nicht langweilig. Unterhalb von Campra dann volles Programm (S2) bis Olivone. Ab Olivone shuttleten wir dann mit dem Bus wieder hoch. Die Nordabfahrt ist in der Abfahrt nicht zu empfehlen, da zwar abseits der Passstraße, aber doch fast durchgehend auf Fahrwegen. Auch landschaftlich bei weitem nicht so spektakulär wie die Südabfahrt. Zum Hochstrampeln dafür mit meist angenehmer Steigung durchaus zu empfehlen.
Wie eingangs gesagt, rund um den Pass mehrere sehr lohnende Touren-Möglichkeiten um ein paar Tage beschäftigt zu sein. Siehe auch Eintrag zu Passo del Sole und Compietto.
Wir nächtigten auf halber Passhöhe auf der Südseite in Campra in der Alpine Lodge, einem modernen, angenehmen Hotel in Holzmodulbauweise. Erwies sich als strategisch recht praktisch für die diversen Touren.
Perfekte Faulpelz-Tour, wenn man die Ticino Card hat. Der Bus fährt ab Olivone, ist gratis (nur die Bikes müssen bezahlt werden – Reservation nicht vergessen!). Wir sind mit dem Bus bis auf den Lukmanierpass gefahren und anschliessend die Trails gemäss GPS-Track bis nach Olivone hinunter. Der obere Teil des Trails ist landschaftlich sehr schön, aber technisch noch nicht besonders spannend. Gegen Ende (ab Ospizio Camperio) wird es jedoch immer besser. Kurz vor dem Dorf Olivone folgt dann das beste Stück: richtig schöne, technische Passagen mit etwas Herausforderung – alles aber gut fahrbar. Eine sehr tolle Gegend, in der man sich als Biker absolut willkommen fühlt.
Absolutes Trailfeuerwerk! Wir haben von Olivone den Bus auf den Lukmanierpass hochgenommen (6 Plätze). Von dort sind wir über den Passo dell‘Uomo und Passo del Sole hochgestrampelt resp. hauptsächlich geschoben. Die Abfahrt ist ein Traum: von Alpwiesen, Wurzelpassagen durch den Wald, technischen Stellen irgendwelchen Flüssen entlang. Teilweise Gottardo Bike Wegweiser und teilweise besser dem Trail folgen (wie geschrieben), wer es gerne technisch hat, statt au Forstwegen zu rollen:)