Compietto
Beschreibung
Die Tour beginnt spektakulär mit dem Aufstieg auf dem alten Schluchtweg von Olivone hinauf nach Campo. Hier zweigt man rechts weg und steigt auf einem Strässchen hoch zur Staumauer des Lago di Luzzone. Auf dern gegenüberliegenden Seite der Mauer geht der Aufstieg weiter, führt hier durch zwei Tunnels, und beim Passo Muazz sind die gut 800 Höhenmeter von Olivone her geschafft. Es geht nun bergab nach Compietto, einem typischen Tessiner Bergdorf mit liebevollen Steinhäusern und den Schiferdächern. Jetzt beginnt die Singletrail-Abfahrt! Sie führt anfänglich auf dem Höhenweg nach Garnàira und dann durch den steilen Wald hinab nach Olivone. Zwar muss hier das eine oder andere Mal abgestiegen werden, der Weg ist aber insgesamt spassig und viel flowiger als die meisten anderen Trails im Bleniotal und im Sopra Ceneri. Die Abfahrt sendet direkt am Ortsrand von Olivone.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
17 km
945 m
945 m
885 M.ü.M.
1792 M.ü.M.
1 Tag
Olivone
Olivone
1529
gut tauglich
Claire hat das prima beschrieben. Genau so ist es. Mittlerweile (12. Juli 2026) haben gute Seelen an der gesamten oberen Hang-Querung von Cumpiett bis zur Alp Garnaira, wo es in den Downhill übergeht, den Weg freigemäht. War damit im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten gut fahr- (und schieb-)bar, aber dennoch aufgrund des steten Auf und Ab am Steilhang etwas mühsam, aber vor allem überschaubar und endlich. 10 Minuten waren es bei uns nicht, eher 20 Minuten. Es ist weniger die Wade gefordert, als die Bildverarbeitungsgeschwindigkeit im Kopf. Der Switchback-Downhill ist dann eher Gardasee-Feeling mit etwas Gepolter, als das was man sonst so aus der Gegend gewohnt ist. In Summe, nicht die Top-Tour des Gebiets, aber auch nicht schlecht.
Für die Neugierigen, die das mit dem Tunnel durch die Staumauer genau wissen wollen: Die Staumauer war früher mal niedriger. Als man die Staumauer 20 Meter erhöhte, betonierte man einfach den alten Kronenweg in einen Tunnel ein. Man kann auch oben auf der Staumauer auf dem neuen Kronenweg rüberfahren und dann die Bikes über eine Stahltreppe auf das alte Niveau (wo der Weg weitergeht) runter tragen. Und die Zeitreise im Rahmen des Restaurant-Besuchs gibt live-Einblicke in die Welt der Eltern oder gar Großeltern (je nach Altersklasse der Biker).
Schöne Tour rund um den Sosto. Der Anstieg führt zunächst durch eine spannende Schlucht. Anschliessend folgt ein längerer Abschnitt auf der Strasse bis zur Staumauer. Das Restaurant oberhalb der Staumauer ist absolut empfehlenswert – auch wenn es einen starken 60er-Jahre-Flair hat. Man fährt dann durch die Staumauer durch einen Tunnel und anschliessend noch ein Stück weiter bergauf, wo ein zweiter Tunnel folgt. Danach beginnt ein erster Downhill, der sehr angenehm und eher leicht zu fahren ist. Später kommt ein Gegenanstieg, bei dem einiges geschoben werden muss. Die folgende Abfahrt ist teilweise recht zugewachsen und wird offenbar nicht allzu häufig begangen. Trotzdem ist sie sehr interessant zu fahren, mit immer wieder spannenden technischen Passagen. Wir hatten ziemlich nasses Wetter, wodurch Steine und Wurzeln sehr rutschig waren – das hat die Tour zusätzlich anspruchsvoll gemacht. Zu 98 Prozent gut fahrbar. Insgesamt ist die Tour sehr zu empfehlen – das Bleniotal hat absolut geliefert!
Claire
Schliesse mich eher den vorherigen Kommentaren - und nicht dem letzten - an. Abfahrt ist bis auf eine kurze Stelle bis Cumpiett und die strengen 10 Min bis kurz vor 1540 problemlos fahrbar. Die Abfahrt ist aber schon immer wider mal schottrig und steil aber hat auch viele schöne und auch schnelle Stellen drin.
Wir haben am gleichen Tag Sole, Cantonill und diese Abfahrt gemacht und wir fanden alle, dass diese Abfahrt zwar schön war, aber gegen die Abfahrt vom Cantonill via Scandorair aber auch vom Sole etwas weniger lohnend ist.
Sehr schöne Tour, vor allem auch der Uphill. Mal was anderes mit der Staumauer und den Tunnels.
Im oberen Teil des Downhills war ich bis zum Haus bei Pkt. 1540 etwas unentspannt. Der Trail ist ziemlich zugewachsen, schmal und rechts geht's teilweise einfach nur runter...Blindflug und ausgesetzte Stellen passen für mich nicht ganz zusammen.
Danach ist der Trail sehr schön mit einigen - relativ einfachen - technischen Stellen.
Uphill fast alles fahrbar. Spektakuläre Landschaft und besonderes Erlebnis DURCH die Staumauer zu fahren.
Abfahrt zuerst flowig über Wiesen. Dann ein stetes Auf und Ab der Höhenlinie entlang bevor es steil und teilweise technisch runtergeht. Insgesamt eine wunderschöne Tour!
Super schöne Tour, wie von David Winistörfer am 9. Juni 2020 beschrieben, ist nach Compietto der Weg für ca. 10min ein stetiges auf & ab. Der DH danach ist aber wirklich sehr nice. Eigentllich seltsam, dass auf der singletrailmap dieser trail/Pfad nicht eingezeichnent ist.
Wir schliessen uns dem Kommentar von David Winistörfer an. Meine Partnerin und ich konnten die Abfahrt bis auf einige wenige Stellen durchgehend fahren.
Bin die Tour am 3. Juni 2020 gefahren. Bin erst in Campo Blenio auf die Strecke gekommen, da ich zuvor noch ein Date mit dem Croce Portera und der Cap. Bovarina hatte. Der Anstieg zur Staumauer und anschliessend zum Passo Muazz ist problemlos fahrbar. Der erste Downhill nach Compietto ist dann recht schwer aber bis auf einige Passagen gut fahrbar. Nach dem Dorf geht es im Wald in einen wunderschönen Höhenweg. Die Freude ist aber nur von kurzer Dauer…immer wieder gibt es verblockte Stellen und teilweise steile Gegenanstiege die einem in kurzen Intervallen vom Bike zwingen. Das ganze dauert allerdings nur etwa 10min bis man bei der Alp Garnaira ist. Zudem hat man bis zur Alp kaum Höhenmeter „vernichtet“. Ab dort beginnt dann der Downhill, welchen ich bis auf zwei Passagen komplett fahren konnte. Der Trail ist vom Charakter her ein weicher Waldtrail mit Wurzeln, und wird erst ganz am Schluss ein bisschen steinig und ruppig. Allerdings ist der Trail durchgehend sehr steil, und ich war froh um meine guten Bremsen und die Plus-Bereifung. Der Trail war für meine Fähigkeiten genau so, dass ich ihn noch mit Spass fahren konnte.
Ich fahre ein Scott Genius Ultimate, bin Uphill meist in der Kopfgruppe; Downhill immer der letzte, mit Abstand.
Siehe mein Kommentar bei „Capanna Adula“. Downhill von der Alp zu über 60% auch für gute Biker nicht fahrbar !