Garmin kommt mit der Fenix 9: Titan-Gehäuse, rasantere Karten und Satelliten-SOS | Ride MTB

Garmin kommt mit der Fenix 9: Titan-Gehäuse, rasantere Karten und Satelliten-SOS

Garmin Fenix 9

Garmin präsentiert mit der Fenix 9 die nächste Generation seiner Premium-Multisportuhren. Für Mountainbiker bringt das Update handfeste Vorteile: Die Pro-Version kommt erstmals mit einem ultrarobusten Titan-Gehäuse, während unter der Haube ein massives Hardware-Upgrade für eine deutlich flüssigere Kartennavigation sorgt. Zudem wird die inReach-Technologie integriert für eine Smartphone-unabhängige Notfallkommunikation.

Wer regelmässig auf dem Mountainbike sitzt, stellt hohe Ansprüche an sein Equipment. Eine GPS-Uhr muss Stürze wegstecken, auf dem Trail jederzeit gut ablesbar sein und darf bei der Navigation nicht ins Stocken geraten. Mit der Vorstellung der neuen Fenix-9-Serie adressiert Garmin genau diese Punkte und hievt sein Flaggschiff auf ein neues Performance-Level. Die Uhren sind in den Grössen 43, 47 und 51 Millimeter erhältlich und kommen mit signifikanten Upgrades für den harten Outdoor-Einsatz.

Titan-Gehäuse und gleissend helles Display

Das Highlight der Neuvorstellung ist die Fenix 9 Pro. Sie ist das erste Fenix-Modell, das auf ein Titan-Gehäuse setzt. Durch eine spezielle Nano-Molding-Technologie wird das Titan auf molekularer Ebene mit Kunststoff verbunden. Das Resultat: Eine Uhr, die extrem widerstandsfähig ist, gleichzeitig aber dünner gebaut ist und leichter am Handgelenk sitzt.

Auch beim Display macht Garmin keine Kompromisse. Die Amoled-Touchdisplays der Pro-Reihe leuchten mit bis zu 3'000 Nits. Das stellt sicher, dass Kartenmaterial und Trainingsdaten selbst bei direkter Sonneneinstrahlung im hochalpinen Gelände gestochen scharf ablesbar bleiben. Für Bikepacker und Ultra-Endurance-Fahrer, die tagelang ohne Steckdose auskommen müssen, bietet Garmin die Pro-Modelle weiterhin als MIP-Solarversion an. Diese erzielen eine beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 57 Tagen. Praktisch für den Alltag und beim Zeltaufbau im Dunkeln: Die bewährte, integrierte LED-Taschenlampe verfügt nun auch über einen Grünlicht-Modus.

Flüssigere Navigation an der Weggabelung

Eines der wichtigsten Features für Biker ist das Kartenmaterial. Hier hat Garmin unter der Haube kräftig nachgebessert: Dank 50 Prozent mehr Arbeitsspeicher im Vergleich zur Fenix 8 und einer optimierten Karten-Engine lässt sich die Landkarte auf der Uhr nun bis zu 30 Prozent schneller verschieben. Zudem gibt es eine neue Perspektivansicht, die das vorausliegende Gelände räumlicher darstellt.

«Garmin Epic» und smartes Pacing am Berg

Softwareseitig bringt die Fenix-9-Serie spannende Neuerungen für Etappenfahrer. Das neue Feature «Garmin Epic» fasst mehrtägige Aktivitäten – wie etwa einen Transalp oder ein mehrtägiges Enduro-Rennen – zu einer grossen, zusammenhängenden Story in der Garmin Connect App zusammen. So lassen sich Leistungsdaten und Fotos des gesamten Trips gebündelt analysieren und mit der Community teilen.

Auf langen Uphills spielen die erweiterten Stamina-Funktionen ihre Stärken aus. Neue Stamina-Zonen und eine detaillierte Ausdauerkurve, die auf der eigenen Trainingshistorie basiert, helfen dabei, sich die Kraftreserven bis zum Gipfel ideal einzuteilen, ohne im roten Bereich zu überdrehen.

Ein Sicherheitsnetz in den Bergen: inReach inklusive

Ein Novum, das besonders für Tourenbiker in entlegenen Regionen von Interesse sein dürfte: Ausgewählte Fenix 9 Pro Modelle sind mit Garmins inReach-Technologie ausgestattet. Über eine LTE- und Satellitenverbindung lassen sich direkt vom Handgelenk aus Textnachrichten verschicken, LiveTrack-Daten mit Angehörigen teilen und im Ernstfall SOS-Notrufe an die rund um die Uhr besetzte Garmin Response Notfallzentrale absetzen – alles komplett ohne gekoppeltes Smartphone. Selbst wenn der dafür nötige inReach-Tarif im Winter pausiert wird, lassen sich SOS-Nachrichten noch bis zu 12 Monate lang kostenfrei absenden.

Weitere Informationen auf garmin.com