Hier schlagen Fahrraddiebe besonders oft zu | Ride MTB

Hier schlagen Fahrraddiebe besonders oft zu

Unsplash - Aleksandr Kadykov

Zwischen den Jahren 2019 und 2022 hat sich die Anzahl der gestohlenen E-Bikes in der Schweiz verdreifacht – gibt ein Vergleichsportal bekannt, das die Kriminalstatistik ausgewertet hat. Die Hotspots sind die beiden Basel sowie die Kantone Aargau und Bern. Im Jahr 2022 haben die Velodiebe bei den Schweizer Versicherungen Kosten in der Höhe von rund 72 Millionen Franken verursacht.

«Die Diebstahl-Zahlen stammen aus den Veröffentlichungen der Kriminalitätsstatistik (Bundesamt für Statistik). Dieses gibt die absoluten Zahlen und die Häufigkeit von Velodiebstählen jedes Jahr pro Kanton bekannt», sagt Nolwenn Abolivier, PR-Managerin beim Vergleichsportal Hellosafe.

Und diese Zahlen zeigen nach oben: Zwischen 2019 und 2022 hat sich die Anzahl der gestohlenen E-Bikes sin der Schweiz verdreifacht, auf 14 153 Delikte, das heißt 1,6 Diebstähle pro 1'000 Einwohner). Basel-Stadt (11,7), Aargau (4,8), Bern (4,2) und Basel-Landschaft (4,2) stellen die Kantone mit den stärksten Häufigkeiten der Velodiebstähle dar. 

Im Fokus: E-Bikes 

Velo- und E-Bike-Diebstähle haben sich gemäss Hellosafe seit 2019 unterschiedlich entwickelt. Immer weniger unmotorisierte Fahrräder gelanten in den letzten drei Jahren in Diebshände. Im Jahr 2022 weist die Statistik 3,1 gestohlene Velos pro 1000 Einwohner aus (27'696 Diebstähle), das entspricht 20 Prozent weniger als im Jahr 2019 (3,9 Diebstähle pro 1000 Einwohner, was 33'555 Delikten entspricht). Im Gegensatz dazu sind die Diebstähle von E-Bikes seit 2019 regelrecht explodiert: 2022 wurden dreimal so viele E-Bikes gestohlen (1,6 Diebstähle pro 1'000 Einwohner, was 14'153 Delikten entspricht) wie 2019 (0,5 Diebstähle pro  000 Einwohner, so 4'439 gestohlenen E-Bikes).