Brienzersee-Umrundung | Ride MTB

Brienzersee-Umrundung

Inder, Russen und Japaner wissen nur zu gut, welch Bergidyll die Region um den Brienzersee darstellt. Das tiefblaue Wasser vor der einmaligen Alpenkulisse der Jungfrauregion ist auch für Mountainbiker beste Grundlage für eine tolle Bike-Tour.


Beschreibung

Von Interlaken fährt man via Bönigen entlang dem Brienzersee in Richtung Iseltwald. Kurz vor dem Dörfchen biegt man rechts ab und steigt auf einer Bergstrasse hoch zum Werzis­boden. Weniger oberhalb der Alp bietet sich ein sensationeller Blick auf den Brienzer- und den Thunersee mit dem dazwischen liegenden Interlaken. Auf der Strasse gehts weiter, und schliesslich erreicht man durch einen kurzen Tunnel die Alp Plangäu. Hier beginnt die, zwischenzeitlich recht anspruchsvolle Abfahrt durch den Bauwald bis zum Giessbach und weiter auf einem Strässchen zur Bramisegg. Weiter steuert man auf dem Singletrail bergab via Frutt bis ans oberen Ende des Brienzersees. Entlang dem Seeufer gehts nach Brienz und nun auf der anderen, wesentlich aussichtsreicheren Seeseite zurück nach Interlaken. Aus einem Mix aus Forststrassen, Singletrails, Aufstiegen und Abfahrten fährt man stets deutlich über dem See bis nach Ringgenberg. Die letzten Meter führen auf einem Strässchen via Goldswil zum Bahnhof Interlaken.

Alternativen: Sowohl auf der südlichen wie auch auf der nördlichen Seeseite besteht die Möglichkeit, entlang dem Seeufer die Route wesentlich zu vereinfachen

Tipp: Wer in Brienz keine Kraft mehr hat, fährt mit dem Schiff zurück nach Interlaken

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Distanz

44 km

Höhenmeter

1670 m

Tiefenmeter

1670 m

Tiefster Punkt

560 M.ü.M.

Höchster Punkt

1669 M.ü.M.

Tage

1 Tag

Startort

Interlaken

Zielort

Interlaken

Kondition

 

Fahrtechnik

 

Panorama

 

Gesamteindruck

 

Webcode

1003

E-MTB

gut tauglich für E-Mountainbikes

Autor

Thomas Giger

Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
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Kommentare

Ich habe die Strecke gestern gemacht (31.7.2023), beste Bedingungen - trocken und nicht heiss. Für mich war sie enttäuschend und ich würde sie niemandem Empfehlen, ausser man kennt die Region Brienzersee nicht und will das Panorama geniessen. Finde aber die https://www.ride.ch/de/touren/eiseesattel-brienzer-rothorn viel besser.

Ist man nach dem langen Anstieg auf der Plangäu angekommen, habe ich mich auf die Abfahrt gefreut. Genau wie mein Vorredner beschrieb, musste ich fast alles schieben. Dann kommen zu lange Abschnitte auf Forststrassen wo man die Höhe vernichtet. Am Besten hat mir der Abschnitt ab Km 19,7 gefallen (hier kann man schon ab Km 19,5 auf den Wanderweg). Der Abschnitt dem Giessbach entlang war wieder öde Forststrasse. Ich habe mir hier überleget ob ich nicht besser bei Km 20,7 wieder Richtung Interlacken hätte fahren sollen.

Die Strecke Brienz - Interlaken auf der Nordseite, war genau so eine Enttäuschung - Forststrasse rauf und wieder runter. Man macht einiges an Höhenmeter und leider sind die Abfahrten (ausser einer) langweilig.

gefahren am 26.07.2022: muss «roman» beipflichten. Ab Plangäu phasenweise doch sehr schwieriger Trail, vor allem bei nassen Verhältnissen, wie ich sie angetroffen habe (nach Gewitternacht). Habe das Bike von Plangäu bis «Staatshütte» oft geschoben, um «Mensch und Material» zu schonen. Danach kurz auf einer Fortstrasse, um wieder auf einen recht schwierigen Trail Richtung Giessbach zu gelangen. Dieser erfordert höchste Aufmerksamkeit, da steil, rutschig und mit zwei, drei heiklen Spitzkehren. Auch hier war ich, als relativ geübter Biker, immer wieder ein paar Meter zu Fuss unterwegs (safety first!). Die Strecke von Brienz Richtung Interlaken werde ich bei einem nächsten Mal eher am See entlang bewältigen. Die langen Aufstiege auf normalen Forststrassen waren nicht so lohnend. Ein kurzer, aber toller Trail war die einzige Belohnung. Achtung, zwei Passagen in Couloirs erfordern wieder höchste Aufmerksamkeit, da der Weg ausgewaschen und nicht breit genug für Bike und Mann war. Ein Fahrfehler und du bist 20 Meter näher am Brienzersee … Fazit: eine sehr lohnende Tour, jedoch mit ein paar heiklen Stellen. Darum würde ich den Schwierigkeitslevel auch von Stufe zwei auf Stufe vier erhöhen! Ansonsten: Wer die Tour nicht macht, ist selber schuld! ;-)

heute (ende mai) gefahren, leider ab 1500 schnee und darunter alles matschig und trail voller hindernisse (äste etc.). Landschaftlich absolut top!!

Landschaftlich sehr schöne Tour, aber mit Schwierigkeit S2 deutlich zu tief beurteilt. Achtung oft S4!