Cima Palombino
Beschreibung
Gestartet wird etwas unterhalb der Malga Melin, beim Torrente Digon. Der Anstieg beginnt mit moderater Steigung auf Asphalt, wechselt bald auf Schotter und führt vorbei an der Malga Melin weiter bergauf. Je höher man kommt, desto steiler wird der Weg – der Uphill zur Porzescharte verlangt kräftige Beine und Durchhaltewillen. Die berüchtigten Betonrampen sind landschaftlich eindrucksvoll, aber fahrtechnisch nur für Hartgesottene noch im Sattel zu bewältigen.
Kurz vor der Porzescharte hält man sich rechts auf den alten Alpini-Steig. Ab hier wird das Mountainbike geschultert. Eine steile Schotterrinne führt durch typischen Dolomiten-Kalkstein nach oben. Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier unbedingt erforderlich. Wichtig: Nicht dem Austriasteig folgen – dieser endet in einem Klettersteig und ist mit dem Mountainbike nicht passierbar.
Nach dem selektiven Aufstieg gelangt man auf den historischen Alpini-Steig, der den gesamten Kamm quert. Die Ausblicke sind spektakulär: Von den Sextner Rotwänden über die Gipfel der Karnischen Alpen reicht der Blick bis zur Porze. Der Gipfel ist mit zwei Kreuzmarkierungen versehen und markiert auf knapp 2600 Meter über Meer den höchsten Punkt der Tour. Das Panorama ist atemberaubend – vom Grossglockner über den Grossvenediger, bis zu den Dolomiten, ins Friaul und zum Kanin lässt sich ein Grossteil der Ostalpen überblicken.
Die Abfahrt hat es in sich: Ausgesetzt, technisch anspruchsvoll und teilweise sehr steil – der Trail bewegt sich überwiegend im Bereich von S3, stellenweise auch S4. Hier ist Eigenverantwortung gefragt – je nach Können und Bedingungen kann (oder sollte) an mehreren Stellen geschoben werden. Im mittleren Abschnitt auf rund 2400 Meter über Meer ist eine kurze Schiebepassage einzuplanen, je nach Wegzustand.
Vom Passo Palombino folgt man dem 142er-Weg. Von hier aus gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder folgt man dem Trail bis La Salétta und quert über die Radroute zurück zum Ausgangspunkt, oder – wie im GPX-Track empfohlen – nimmt man den 165er-Sentiero. Dieser einfache Pfad (Schwierigkeit S0 bis S1) führt direkt zur Malga Melin, von wo man auf bekannter Route zurückrollt.
Fazit: Eine eindrucksvolle und anspruchsvolle Alpentour mit spektakulärer Aussicht, historischem Hintergrund und hochalpinem Charakter. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und solides Material sind hier Pflicht.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
14 km
1055 m
1055 m
1469 M.ü.M.
2531 M.ü.M.
Sega Digon
Sega Digon
3538
nicht tauglich
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