Arrow: Jetzt erst recht!
Am ersten Tag der 2-Rad führte Ride das folgende Interview mit Tom Brown, seines Zeichens Geschäftsführer von Trek-Villiger Schweiz.
Mit der Spekulation zur unsicheren Zukunft der Marke Arrow lagen wir offensichtlich daneben.
Absolut, denn die Marke Arrow spielt in den Zukunftsplänen von Trek aus den folgenden Gründen eine wichtige Rolle: Erstens ist die Marke Arrow in der Schweiz und in Süddeutschland verdientermassen stark und etabliert. Zweitens verfügt Arrow über ein starkes Händlernetz, zudem gibts relativ wenig Überschneidungen zum bestehenden TREK-Händlernetz. Und drittens finden sich im Arrow-Sortiment viele innovative Produkte, die wir weiter entwickeln wollen.
Wo will Trek mit den Marken Villiger und Arrow zulegen?
Einerseits sind die beiden Marken Villiger und Arrow bis heute in der Romandie nur ungenügend vertreten: Während TREK Schweiz 25 Prozent des jährlichen Umsatzes in der Romandie erwirtschaftet, sind dies bei Villiger und Arrow nur 5 Prozent. Da liegt also noch einiges Potential brach, das wir ausnutzen wollen. Andererseits ähnelt der süddeutsche Markt von den Ansprüchen her stark dem schweizerischen, also wollen wir auch dort noch zulegen.
Und wie positioniert TREK die Marke Arrow relativ zu den drei Bikebrands Trek, Klein und Gary Fisher?
Die drei US-Marken Trek, Klein und Gary Fisher sind klar globale Marken. Dagegen wird Arrow als DIE Schweizer Bikemarke im gesamt deustschsprachigen Raum bleiben: Mit Schweizer Design und Product Management, flankiert von einem schlagkräftigen lokalen Team, das auf den Rennstrecken Präsenz markiert. Dabei wollen wir vom Schülerbike bis zum High-End-Racebike ein volles Sortiment bieten.