Baumann und Bächler sind die neuen Downhill-Schweizermeister | Ride MTB

Baumann und Bächler sind die neuen Downhill-Schweizermeister

Downhill-SM 2026

Foto: Christoph Deik / Racement

Verbier wird zur Schweizer Downhill-Festhütte: Yannick Baechler und Lisa Baumann sichern sich auf der langen und anspruchsvollen Strecke die Schweizer Meistertitel. Gleichzeitig sorgt der sechste Lauf des iXS European Downhill Cups für internationales Spektakel, bei dem ausgerechnet die jüngsten Fahrer die Elite in den Schatten stellen.

Die Schweizer Downhill-Meister 2026 heissen Yannick Baechler und Lisa Baumann. Beim Heimspiel in Verbier setzten sich die beiden Schweizer in der Elite durch und krönten damit ein Wochenende, an dem sie bereits zuvor den Ton angegeben hatten. Rund 250 Fahrer aus 25 Nationen waren für den sechsten Lauf des iXS European Downhill Cups ins Wallis gereist.

Die Strecke verlangte ihnen einiges ab. Auf 2,8 Kilometern und rund 430 Höhenmetern wechselten sich technische Passagen, Sprünge und schnelle Abschnitte ab. Nach einem kühlen Start am Freitag präsentierten sich die Bedingungen am Wochenende trocken und schnell.

Baechler und Baumann holen die Titel

Bei den Elite-Männern ging Yannick Baechler bereits als Schnellster aus dem Seeding hervor. Im Final legte der 25-Jährige nochmals nach. Mit 3:58.012 Minuten blieb er unter der Vier-Minuten-Marke und sicherte sich neben dem Schweizer Meistertitel auch den Sieg im Europacup.

Baechler verwies den Franzosen Johan Garcin um 0.978 Sekunden auf den zweiten Platz. Antoine Rogge, ebenfalls aus Frankreich, komplettierte das Podest mit 3.323 Sekunden Rückstand. Marius Krähenbühl war als Siebter zweitbester Schweizer, Fridolin Amiguet folgte auf Rang neun.

Auch Lisa Baumann liess vor heimischem Publikum nichts anbrennen. Die frischgebackene Vizeweltmeisterin fuhr in 4:32.260 Minuten zur schnellsten Zeit der Elite-Frauen und holte sich damit den Schweizer Meistertitel und den Europacup-Sieg. Die Österreicherin Kerstin Sallegger verlor 9.679 Sekunden, Elise Porta aus Frankreich wurde Dritte.

Damit bestätigte Baumann ihre starke Form nach der Weltmeisterschaft in Val di Sole, wo sie Silber gewonnen hatte. In Verbier war Nina Vogelsanger als Achte die zweitbeste Schweizerin.

Schweizer Nachwuchs schlägt zu

Auch im Nachwuchs gab es Schweizer Erfolge. Noé Forlin gewann die U19-Kategorie der Männer in 4:01.224 Minuten vor Nathan De Vaux und Elliot Smith. Bei den U19-Frauen war Gianna Nef eine Klasse für sich. Die Schweizerin gewann in 4:34.400 Minuten mit mehr als zwölf Sekunden Vorsprung auf Shahar Yehuda aus Israel.

Die schnellsten Fahrer des Wochenendes kamen allerdings aus einer noch jüngeren Kategorie. Der Franzose Juliano Lavergne gewann bei den U17-Fahrern in 3:57.530 Minuten. Damit war er fast eine halbe Sekunde schneller als Elite-Sieger Baechler. Landsmann Quentin Gabriel Barbe fehlten lediglich 0.335 Sekunden auf Lavergne. Anton Zierl aus Österreich wurde Dritter.

So wurde Verbier nicht nur zur Bühne für die neuen Schweizer Meister, sondern auch zum Schaufenster einer Downhill-Generation, die bereits jetzt Zeiten auf Elite-Niveau fährt.

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