Cube schärft fürs Jahr 2027 seine Trailbike-Palette
Stereo wird zum Trail-Allrounder
Das komplett neu entwickelte Stereo soll den Spagat zwischen langen Touren und anspruchsvollen Trails schaffen. Cube bietet die Plattform als Stereo HPC und Stereo C:62 an. Beide setzen auf 150 Millimeter Federweg an der Front und 145 Millimeter am Hinterbau. Damit positioniert Cube das Stereo als vielseitiges Trailbike, das genügend Reserven für anspruchsvolle Abfahrten mit einer weiterhin effizienten Ausrichtung für Anstiege verbinden soll.
Neben dem Fahrwerk hat Cube die Integration weiter vorangetrieben. Der Rahmen bietet mehr Platz für lange Vario-Sattelstützen und erhält einen Stauraum im Unterrohr. Werkzeug, Ersatzschlauch oder andere Kleinteile können damit direkt im Bike verstaut werden. Hinzu kommt eine modulare Computerhalterung. Damit rückt das neue Stereo näher an moderne Allround-Trailbikes, bei denen neben der Abfahrtsleistung auch Tourentauglichkeit und praktische Details gefragt sind.
Das neue Stereo
Fritzz kehrt als Enduro zurück
Deutlich abfahrtsorientierter fällt das Comeback des Fritzz aus. Cube holt den bekannten Modellnamen zurück und positioniert das neue Bike als kompromissloses Enduro. Der Rahmen besteht aus C:62 Carbon, bietet satte 170 Millimeter Federweg und setzt erstmals beim Fritzz auf eine High-Pivot-Kinematik. Das Konzept soll insbesondere in ruppigem Gelände für hohe Laufruhe und Kontrolle sorgen.
Gleichzeitig lässt sich das Fritzz umfangreich anpassen. Die Geometrie ist verstellbar, bei der Zugverlegung besteht die Wahl zwischen einer internen und einer semi-integrierten Lösung. Auch das Fritzz erhält einen Stauraum im Unterrohr sowie die modulare Computerhalterung. Damit soll sich das Enduro je nach persönlicher Vorliebe und Einsatzbereich unterschiedlich konfigurieren lassen.
Fritzz: Vom Freerider zum Superenduro
Two15 setzt voll auf Downhill
Noch konsequenter auf Abfahrt ist das überarbeitete Two15 ausgelegt. Das Downhill-Bike arbeitet ebenfalls mit einer High-Pivot-Kinematik, stellt jedoch 200 Millimeter Federweg bereit. Besonders viel Wert legt Cube auf die Einstellmöglichkeiten. Laufradkonfiguration und Geometrie können ebenso angepasst werden wie die Progression des Dämpfers. Dadurch lässt sich das Fahrwerk auf unterschiedliche Strecken, Fahrstile und persönliche Vorlieben abstimmen.
Eines für viel Abfahrtsspass
Stereo Hybrid One44 bekommt mehr Auswahl
Beim Stereo Hybrid One44 bleibt die technische Basis hingegen bestehen. Für das Modelljahr 2027 kündigt Cube ein umfangreiches Komponenten-Update sowie zusätzliche Modellvarianten an. Damit soll die E-Mountainbike-Baureihe künftig eine grössere Auswahl für unterschiedliche Anforderungen und Einsatzbereiche bieten. Weitergehende technische Änderungen an Rahmen, Fahrwerk oder Antrieb nennt Cube in der vorliegenden Modellübersicht nicht.
Damit deckt Cube mit den vier Baureihen ein breites Spektrum ab: Das Stereo übernimmt die Rolle des vielseitigen Trailbikes, das Stereo Hybrid One44 die elektrische Variante für ein breites Einsatzgebiet. Mit dem Fritzz rückt Cube stärker ins Enduro-Segment, während das Two15 konsequent für Bikepark und Downhill entwickelt ist. Vor allem High-Pivot-Kinematik, Einstellbarkeit und integrierte Lösungen prägen die neuen Gravity-Modelle für 2027.
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