Enduro World Series: Französischer Doppelsieg und Zwillinge auf dem Vormarsch | Ride MTB

Enduro World Series: Französischer Doppelsieg und Zwillinge auf dem Vormarsch

Cecile Ravanel und Adrien Dailly gewinnen das vierte Rennen der Enduro-World-Series im irischen Wicklow. Für Ravanel ist der dritte, für Dailly der zweite Sieg in dieser Saison. Anita und Carolin Gehrig können sich vom Pech der letzten Rennen lösen und sind mit Platz vier und fünf wieder auf Kurs. Bester Schweizer bei den Männern ist Maxime Chapuis, der trotz Plattfuss noch unter die Top-40 fährt.

Sowohl Cecile (Commencal Vallnord Enduro Team) als auch Adrien Dailly (Lapierre) dominieren die Rennen – Ravanel gewinnt bei den Frauen alle sechs Etappen und Dailly drei bei den Männern. Die Überraschung des Tages ist die Schottin Katy Winton (Trek Factory Racing). Mit einer konstanten Leistung über den Tag holt sie sich Rang zwei und somit ihren ersten Podestplatz in der Enduro-World-Series. Auf Rang drei landet die Kanadierin Andréane Lanthier Nadeau (Rocky Mountain Urge bp) die zum zweiten Mal in ihrer Karriere aufs Podest steigt.
 
Knapp dahinter belegt Anita Gehrig (Ibis Cycles Enduro Race Team) den vierten Platz. Sie liefert sich das ganze Rennen hindurch ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Lanthier Nadeau und hat nach Etappe vier hauchdünn die Nase vorn. Die zweitletzte Etappe wendet das Blatt zugunsten der Kanadierin und trotz dem besseren Ende für Anita Gehrig, verfehlt sie das Podest um eine halbe Sekunde. Nach einer verhaltenen ersten Etappe liefert Carolin Gehrig (Ibis Cycles Enduro Race Team) ein sehr konstantes und starkes Rennen ab und ebenfalls sehr nahe am Podest. Nathalie Schneitter und Camille Balanche (Norco Enduro Racing) belegen die Ränge zwölf und siebzehn.

In der Gesamtwertung liegt nach wie vor der Ire Greg Callaghan (Cube Action Team) vorne, obwohl er nach zwei Siegen beim Heimrennen, dieses Mal «nur» mit Rang zehn vom Platz ging. Adrien Dailly erweist sich als stärkster Fahrer des Tages und siegt mit fünf Sekunden Vorsprung auf Platz Sam Hill (Chain Reaction Cycles Mavic) und mit 18 Sekunden auf Martin Maes (GT Factory Racing). Maxime Chapuis wird erneut bester Schweizer. Mit Rang 36 gelingt ihm ein solides, doch kein Glanzresultat. Dieses wird ihm wegen eines aufgeschlitzten Reifens verwehrt. In der Gesamtwertung liegt der Romand auf Rang 29.
 
Rangliste Männer
Rangliste Frauen
 
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