Fährstart an der 3. Etappe des 4Islands Epic auf Cres
Race-Ticker
Ein einzigartiger Start von der Fähre, ein brutaler Auftaktanstieg direkt aus dem Hafen von Merag und ununterbrochen intensives Racing über die Insel Cres machen Etappe 3 zu einem spannenden Renntag. Der Inselwechsel beim 4Islands Epic 2026 liefert eine der ikonischsten Etappen des Rennens. Von Krk nach Cres geht es am frühen Morgen per Fähre von Baška nach Merag und dort beginnt das Rennen spektakulär direkt nach dem Anlegen. Kein Aufwärmen, kein langsames Herantasten, von Beginn weg wird voll angegriffen. Mit 83 Kilometern und 1'900 Höhenmetern ist Etappe 3 alles andere als ein Übergangstag.
Das Männerrennen explodiert sofort am steilen Auftaktanstieg aus Merag, die Teams müssen von den ersten Minuten an ans Limit gehen. Das Orbea Speed Company Racing Team setzt erneut früh Akzente, bestimmt das Tempo und übernimmt Verantwortung. Mit Rückstand in der Gesamtwertung bleibt ihnen keine andere Wahl und sie setzen das konsequent um. Direkt dahinter bleibt das Buff-BH Team ruhig und kontrolliert. Mit komfortabler Führung im Gesamtklassement dosieren sie ihre Kräfte klug und vermeiden unnötige Risiken. Das Singer KTM Racing Team fährt lange in der Spitzengruppe, wird jedoch durch einen Defekt zurückgeworfen, wodurch die Verfolger wieder aufschliessen können.
Am finalen Anstieg fällt die Entscheidung. Buff-BH greift spät an und trifft den perfekten Moment. Sie setzen sich von Speed Company ab und sichern sich den Etappensieg in 3:19:45. Orbea Speed Company wird Zweiter und bleibt im Kampf um die Gesamtwertung, während sich das Singer KTM Racing Team stark zurückkämpft und Platz drei belegt.
Im Frauenrennen feiern Katarzyna Sosna und Giorgia Marchet den dritten Sieg im dritten Rennen für das Torpado Kenda FSA Team. Erneut fahren sie kontrolliert und konstant, teilen ihre Kräfte klug ein und entscheiden die Etappe im Sprint nach einem deutlich engeren Rennen für sich. Erstmals bekommen sie dabei ernsthafte Konkurrenz an der Spitze. Anna Weinbeer und Tanja Priller vom Team KTM Sparta powered by Brenta Brakes fahren aggressiv, bleiben über die gesamte Etappe dran und sichern sich verdient Platz zwei. Trotz technischer Probleme kämpfen sich Maria Zanantonello und Chrystelle Baumann (Metallurgica Veneta Pro – Next Ride) mehrfach zurück und belegen Rang drei. Damit begrenzen sie ihren Rückstand und verteidigen weiterhin Platz zwei in der Gesamtwertung.