Glasgow lädt zum grössten Radsport-Event in der Geschichte | Ride MTB

Glasgow lädt zum grössten Radsport-Event in der Geschichte

Swiss Cycling veröffentlicht Selektionen für Europa- und Weltmeisterschaften 2021

Anfang August werden an den ersten kombinierten Radsport-Weltmeisterschaften in Glasgow über 200 Medaillensätze vergeben. In fast allen Radsportarten finden Wettkämpfe statt, die Schweizer Equipe wird über 130 Athletinnen und Athleten umfassen, darunter 57 Mountainbiker der Disziplinen Cross Country, Short Track, Downhill, E-MTB und Marathon.

Vom 3. bis am 13. August wird in der schottischen Metropole die bis anhin grösste Veranstaltung in der Geschichte des Radsports ausgetragen. Der Kreis der Teilnehmenden ist so vielfältig wie der Radsport; die Spanne reicht von Weltklasseathletinnen und -athletinnen bis zu ambitionierten Freizeitsportlerinnen und -sportlern. Wurden die Auswahlen in den meisten Sportarten selektioniert, gibt es auch Sparten, in denen sich Interessierte mit einer gewissen Anzahl an Ranglistenpunkten anmelden konnten. Werden in den meisten olympischen Sportarten auch in den Nachwuchsklassen U23 und U19 Medaillensätze vergeben, messen sich auf der Bahn ausschliesslich die Elite-Auswahlen. Dafür werden die zahlreichen Para-Cycling-Bahnentscheidungen vollumfänglich integriert.

Schweizerseits werden in Glasgow über 130 Athletinnen und Athleten im Einsatz stehen. Es erstaunt daher nicht, spricht Swiss Cycling-Leistungssportchef Patrick Müller im Zusammenhang mit der Organisation von einer aussergewöhnlichen Herausforderung. Das gelte sowohl für die Rekrutierung der Betreuungsstäbe, die Logistik rund um den Personen- und Materialtransport als auch für die Koordination der Unterkünfte: «Wir bewegen uns in einer neuen Dimension.»

Mit Ausnahme der BMX Freestyle-Disziplin Flatland werden in sämtlichen Sparten Sportlerinnen und/oder Sportler aus der Schweiz am Start stehen. Der Grossteil der Teilnehmenden steht bereits fest, die restlichen Startplätze werden kurzfristig vergeben. Die helvetischen Aussichten auf Spitzenplätze und Medaillen sind gut, wobei das Niveau an der Weltspitze von Jahr zu Jahr höher wird und immer mehr Nationen in der Lage sind, ganz vorne mitzumischen.

In mehreren Wettkämpfen werden Athletinnen und Athleten mit dem Schweizer Kreuz auf dem Rücken als Titelverteidigerin oder Titelverteidiger antreten. Das gilt – um das prominenteste Beispiel zu nennen – für den 37-jährigen Nino Schurter, der sich 2022 in Les Gets (FRA) seinen zehnten Goldmedaillengewinn im Cross-Country gesichert hat. Ebenfalls die Gejagten werden die Equipen von Swiss Cycling in den Teamwettkämpfen auf der Strasse und dem Mountainbike sein.

Der Weg an die WM ist von Athletin zu Athlet unterschiedlich und hängt unter anderem vom Wettkampfprogramm in den einzelnen Sportarten ab. Ein erheblicher Teil der Ausdauerathletinnen und -athleten bereitet sich entweder im Höhentrainingslager im Engadin oder im Hitzecamp in der Toskana auf die Titelkämpfe vor; die beiden Camps werden von Swiss Cycling organisiert.

Das Schweizer Mountainbike-Aufgebot

Cross-Country & Short Track Elite Frauen

  • Ramona Forchini, 1994, Wattwil SG
  • Sina Frei, 1997, Uetikon am See ZH
  • Steffi Häberlin, 1997, Happerswil TG
  • Linda Indergand, 1993, Buttikon SZ
  • Alessandra Keller, 1996, Ennetbürgen NW
  • Nicole Koller, 1997, St. Gallenkappel SG
  • Jolanda Neff, 1993, Thal SG

Cross-Country & Short Track Elite Männer

  • Vital Albin, 1998, Tersnaus GR
  • Mathias Flückiger, 1988, Leimiswil BE
  • Lars Forster, 1993, Rieden SG
  • Andri Frischknecht, 1994, Rüti ZH
  • Marcel Guerrini, 1994, Ufhusen LU
  • Thomas Litscher, 1989, Rheineck SG
  • Joel Roth, 1999, Kölliken AG
  • Nino Schurter, 1986, Chur GR

Voraussichtlich werden nicht alle Athletinnen und Athleten das Short Track-Rennen bestreiten.

Cross-Country U23 Frauen    

  • Ronja Blöchlinger, 2001, Biel BE
  • Noëlle Buri, 2001, Oberburg BE
  • Ginia Caluori, 2002, Bonaduz GR

Cross-Country U23 Männer

  • Janis Baumann, 2002, Igis GR
  • Maxime L’Homme, 2003, Bulle FR
  • Dario Lillo, 2002, Eschenbach SG
  • Finn Treudler, 2003, Wiesendangen ZH
  • Luke Wiedmann, 2002, Bellach SO

Cross-Country U19 Frauen

  • Muriel Furrer, 2006, Egg ZH
  • Jana Glaus, 2005, Schänis SG
  • Anina Hutter, 2005, Trimmis GR
  • Lara Liehner, 2006, Ottikon ZH
  • Fiona Schibler, 2005, Hüniken SO
  • Chiara Solèr, 2005, Lumbrein GR  

Cross-Country U19 Männer 

  • Nicolas Halter, 2006, Herisau AR
  • Mauro Hassler, 2005, Chur GR
  • Loris Hättenschwiler, 2005, Uerkheim AG
  • Khalid Sidahmed, 2005, Winterthur ZH
  • Sven Sommer, 2006, Andwil SG
  • Noel Toth, 2006, Oberhofen BE

Downhill Elite Frauen

  • Camille Balanche, 1990, Biel BE
  • Lisa Baumann, 2001, Montalchez NE    

Downhill Elite Männer

  • Janis Lehmann, 1998, Hessigkofen SO

Downhill U19 Frauen

  • Emma Iten, 2005, Oberägeri ZG    

Downhill U19 Männer

  • Fridolin Amiguet, 2005, Aigle VD
  • Mike Huter, 2006, Jonen AG

E-MTB Elite Frauen

  • Nicole Göldi, 2002, Sennwald SG
  • Nathalie Schneitter, 1986, Solothurn SO
  • Kathrin Stirnemann, 1989, Gränichen AG    

E-MTB Elite Männer

  • Joris Ryf, 1997, Gränichen AG

Marathon Elite Frauen    

  • Irina Lützelschwab, 1995, Wallbach AG
  • Larissa Rossner, 1996, Jona SG
  • Sandra Stadelmann Hushi, 1974, Delémont JU
  • Janina Wüst, 1994, Lupfig AG    

Marathon Elite Männer

  • Alexandre Balmer, 2000, La Ch.-de-Fonds NE
  • Loic Blanc, 1997, Le Locle NE
  • Martin Fanger, 1988, Genève GE
  • Pascal Kiser, 1998, Giswil OW
  • Fabien Monnier, 1984, Ayent VS
  • Xavier Morandi, 1994, Morges VD
  • Casey South, 1997, Frauenfeld TG
  • Marc Stutzmann, 1991, Belp BE

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