In Jeans an die Weltspitze | Ride MTB

In Jeans an die Weltspitze

Der Südtiroler Johannes von Klebelsberg gehört zu Italiens aufstrebenden Downhill-Fahrern. Doch viel mehr als seine guten Weltcup-Resultate, sorgte sein Beinkleid für Aufsehen: Privatier von Klebelsberg fuhr jeweils in Jeans was ihm einen markanten Übernamen einbrachte. Nun nimmt in das GT Factory Racing Team unter ihre Fittiche – die Jeans behält er aber vorerst an.

Zwei Mal Top-15 in den Haupt-, zwei Mal Top-10 in den Qualifikationsrennen. Das ist eine Bilanz die sich im Downhill-Weltcup sehen lässt – besonders als Privatfahrer. Johannes von Klebelsberg war während der Saison 2019 auf sich alleine gestellt und arbeitete oft im Restaurant seiner Familie in München, um seine Rennsaison zu finanzieren. So hielt er sich auch in Sachen Bekleidung eher Bescheiden – er fuhr jeweils in Jeans, zumal diese auch oft preiswerter und stabiler waren als die oft teuren Downhill-Hosen. Seine unkonventionelle Sportbekleidung brachte ihm den Übernamen «Denim Destroyer» ein.

Für von Klebelsberg endet nun aber das Leben als Privatfahrer. In der kommenden Saison bekommt er den vollen Support des GT Factory Racing Teams, wo er sich künftig besser entwickeln kann. «Teil der GT Teams zu sein, bedeutet, dass ich mehr Möglichkeiten und Zeit habe, um an den technischen Aspekten des Sports zu arbeiten. An den Rennwochenenden habe ich künftig mehr Freizeit, und diese werde ich nutzen, um an den Fähigkeiten zu arbeiten, die mich zu einem schnelleren Rennfahrer machen könnten.

Zum bekannten GT-Blau trägt der 25-Jährige auch untenrum Blau, also weiterhin Denim Jeans. Jedoch wird munkelt, dass Alpinestars für den Südtiroler bereits an einer Downhill-Jeans tüftelt.

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