Kaufen die grossen Bike-Firmen den kleinen Brands das Material weg? | Ride MTB

Kaufen die grossen Bike-Firmen den kleinen Brands das Material weg?

Als die Pandemie im März 2020 loszog, hatten viele Fahrradhersteller die Bestellungen für Rahmen und Parts storniert. Um – mit dem Bike-Boom des Corona-Jahrs 2020 – kurz darauf so viel Material zu bestellen wie noch nie. Gemäss einem Bericht des US-Branchen-Portals «Bicycle Retailer and Industry News» kommen dabei die kleinen Velohersteller unter die Räder.

Im Februar und März 2020 flatterten zahlreichen Unternehmen in Taichung – dem Herz der taiwanesischen Fahrradindustrie – Stornierungen für bestellte Komponenten und Rahmen ins Haus. Mit den ersten Anzeichen, dass das Fahrrad in der Pandemie so stark nachgefragt wird wie noch nie, folgte auf die erste Storno-Welle im April und Mai 2020 ein Bestellansturm auf die taiwanesische Bike-Industrie. Steve Frothingham, Redaktor beim US-Branchenportal «Bicycle Retailer and Industry News» schildert in diesem Artikel, dass bei diesem Order-Peak vor allem die grossen, multinational agierenden Bike-Brands zum Zug gekommen sind. Und dass kleinere Brands bei Schlüssellieferanten womöglich den Kürzeren ziehen und hinter den Grossen anzustehen haben.

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