Pinarello schickt das Dogma auf die Langstrecke
Drei Jahre nach der Vorstellung des ersten Dogma XC stellt Pinarello sein Mountainbike-Programm breiter auf. Dabei verabschiedet sich der italienische Hersteller nicht vom bisherigen Erfolgsmodell, sondern gibt ihm einen neuen Namen: Das Dogma XC wird zum Dogma XCR und bleibt das kompromisslos auf Cross-Country-Rennen ausgelegte Spitzenmodell.
Die Referenzen können sich sehen lassen. Tom Pidcock und Pauline Ferrand-Prévot fuhren mit dem Bike bereits zu Weltmeistertiteln. Pidcock holte damit zudem 2024 Olympiagold, wurde 2025 Europameister und gewann 2026 in Val di Sole seinen zweiten Cross-Country-Weltmeistertitel.
Das Dogma XCR bleibt auf Angriff
Mit dem neuen Namen erhält das Dogma XCR auch eine überarbeitete Ausstattung. RockShox steuert eine SID Ultimate Flight Attendant mit 120 Millimeter Federweg sowie einen SIDLuxe Ultimate Flight Attendant Dämpfer bei. Dazu kommt eine elektronische Reverb AXS Vario-Sattelstütze mit je nach Rahmengrösse 100 bis 150 Millimeter Hub.
Bei den Laufrädern setzt Pinarello auf DT Swiss XRC1200, bereift mit Vittoria Mezcal Race in 2,4 Zoll. Geschaltet wird mit Srams XX SL Eagle AXS inklusive Leistungsmesser. Optisch hebt sich das Spitzenmodell mit der neuen Lackierung «Arctic Flame» ab. Der Preis ist ebenso auf Spitzenniveau: 14’700 Franken.
Das Dogma XCT geht auf die Langstrecke
Neu an der Spitze der Modellpalette steht dem XCR das Dogma XCT zur Seite. Es übernimmt die Rennsportbasis, verschiebt den Einsatzbereich aber in Richtung Marathon und Downcountry. Pinarello verspricht weiterhin hohe Effizienz und präzises Handling, kombiniert diese Eigenschaften jedoch mit mehr Kontrolle auf technischen Abfahrten und einer robusteren Ausstattung für lange und abwechslungsreiche Rennen.
Der Rahmen besteht aus TorayCa M40J Carbon. Vorne arbeitet eine Fox 34 SL Factory mit 120 Millimeter Federweg, hinten ein Fox Float Factory. Eine Shimano XTR Di2 Zwölffach-Schaltung übernimmt die Gangwechsel, dazu kommen DT Swiss XRC1200 Laufräder, ein Race Face Carbonlenker und eine Fox Transfer Vario-Sattelstütze mit 120 bis 150 Millimeter Hub. Maxxis Rekon Reifen in 2,4 Zoll unterstreichen die etwas abfahrtsorientiertere Ausrichtung. Das Dogma XCT kostet 13’250 Franken.
Drei günstigere Modelle erweitern die Familie
Unterhalb der beiden Dogma-Modelle führt Pinarello die neue XC Series ein. Das XCR9 folgt dabei dem klassischen Cross-Country-Konzept. Sein TorayCa T900 Carbonrahmen wird mit Sram XO Eagle, FSA SCi30 Laufrädern sowie RockShox SID Select+ Federgabel und SIDLuxe Select+ Dämpfer kombiniert. Das XCR9 kostet 8550 Franken.
Das XCT9 setzt wie das Dogma XCT stärker auf lange Rennen und anspruchsvolle Abfahrten. Es kombiniert den T900 Carbonrahmen mit Shimano XT Di2, DT Swiss XR1700 Laufrädern und einer Fox 34 Factory mit 120 Millimeter Federweg. Der Preis liegt bei 8500 Franken.
Den Einstieg bildet das XCT7 für 6350 Franken. Auch hier kommt der T900 Carbonrahmen zum Einsatz. Unterschiede gibt es vor allem bei der Ausstattung mit Sram Eagle 90 Transmission, RockShox SID 35 Base und SIDLuxe Select+.
Damit macht Pinarello aus einem einzelnen Cross-Country-Racebike eine ganze Modellfamilie. Das XCR bleibt auf maximale Rennperformance getrimmt, während die XCT-Modelle mehr Reserven für Marathon, Downcountry und technisch anspruchsvollere Strecken mitbringen. Erstmals öffentlich zu sehen ist die neue Palette an der Sea Otter Europe.