Rohrbach und Geismair gewinnen Cape-Epic-Auftakt
Der Canyon-Topeak-Fahrer Alban Lakata liess an Presse Konferenz am Donnerstag verlauten: «Wir Marathonfahrer zeigen den Cross-Country-Jungs wie man das Absa-Cape-Epic fährt.» Und genau so kommt es am ersten Renntag heraus. Die Marathonspezialisten Daniel Geismayr and Nicola Rohrbach fahren kontrolliert zum Sieg vor dem Cannondale Factory Racing Team mit Manuel Fumic und Henrique Avancini. Die Überraschung gelingt dem spanisch-portugiesischen Duo Francesc Guerra Carretero und Luis Leao Pinto vom Buff-Scott-Team das sich gegen Spitzen-Teams wie Schurter/Stirnemann und Kulhavy/Grotts durchsetzt.
«Es ist ein tolles Gefühl den Prolog zu gewinnen und, dass wir im gelben Leader-Trikot in die erste Etappe starten können, ist wichtig für uns», sagt Geismayr und Rohrbach fügt an: «Unglaublich, dass wir heute gewonnen haben. Wir beide fühlen uns aber sehr stark und freuen uns auf die kommenden Renntage mit den langen Etappen.»
Von links: Manuel Fumic und Henrique Avancini, Nicola Rohrbach und Daniel Geismayr, Francesc Guerra Carretero und Luis Leao Pinto. Foto ©Greg Beadle
Erstes Zusammenspiel geglückt
Bei den Frauen setzen die dreifache Epic-Siegerin Annika Langvad und ihre junge Team-Kollegin Kate Courtney eine erste Marke: Über eine Minute beträgt deren Vorsprung auf die zweitplatzierten mit der Schweizerin Ariane Lüthi und der Belgierin Githa Michiel vom Team Spur. Auf Rang drei und mit über zwei Minuten Rückstand etwas abgeschlagen landen Sabine Spitz und Robyn de Groot auf Rang drei.
Langvad, die vierfache Marathon-Weltmeisterin ist sehr glücklich mit der neuen Team-Konstellation und natürlich auch dem Prolog-Sieg: «Wir hatten uns eine wirklich gute Strategie zurechtgelegt und sie erwies sich als perfekt. Kate und ich sind zuvor nie so als Zweier-Team gefahren. Umso überraschter bin ich, dass es so gut funktioniert hat – von der ersten Pedalumdrehung an hat es gepasst.»
Ariane Lüthi zeigt sich nicht wirklich enttäuscht, dass sie eine Minute gegen ihre frühere Team-Partnerin einbüsst: «Ich bin sehr glücklich mit Rang zwei. Eine Stunde lang Vollgas fahren, ist nicht das, an was ich mich normalerweise gewöhnt bin.»
Erfolgeicher Cape-Epic-Einstand: Kate Courtney gewinnt mit ihrer erfahrenen Partnerin Annika Langvad den Prolog. Foto ©Ewald Sadie
Fertig lustig!
Auf der ersten Etappe ist fertig mit Warmfahren. Mit 110 Kilometern und 1'900 Höhenmetern geht es gleich i die Vollen – die Etappe kann sehr wohl schon vorentscheidend sein, auch wenn noch weitere harte Tagesabschnitte folgen.
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