Scott und Peter Denk gehen getrennte Wege
Obwohl Peter Denk die technische Entwicklung der Bikelinie von Scott während Jahren massgeblich geprägt hat, war der Deutsche Ingenieur nicht fest bei beim westschweizer Sportartikelhersteller angestellt. Seine Firma Peter Denk Enigeering GmbH mit Sitz in Freiburg i.Br arbeitete im Auftragsverhältnis für Scott. Über seine konkrete Zukunft innerhalb oder ausserhalb der Bikebranche schweigt Peter Denk zur Zeit noch. In der Pressemitteilung zum Zusammenarbeitsende schreibt er lediglich, dass er bereit sei für neue Herausforderungen. Gründe für das Ende der Zusammenarbeit nennt er ebensowenig wie Scott, die in ihrer separaten Pressemitteilung dem Entwickler für die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit danken. Denks Handschrift wird bei Scott noch eine Weile sichtbar bleiben. Wie die beiden Firmen bekanntgaben, werden auch 2008 und 2009 neue Modelle auf den Markt kommen, die er für Scott entwickelt hat.
Seit 1995 entwickelte Denk für Scott unzählige Modelle. Als erstes Kind der Zusammenarbeit erschien 1996 das Fully Vertigo DH auf dem Markt, eines der ersten Bikes mit anpassbarer Geometrie und variablem Federweg. Auf dem Reissbrett von Denk entstanden auch alle nachfolgenden vollgefederten Bikes wie das Intoxica und das legendäre G-Zero. Mit dem Strike läuteten Denk und Scott die Leichtbauwelle im Bikebereich ein und verhalfen dem Rahmenmaterial Carbon zum endgültigen Durchbruch. In einem für die Bikebranche atemberaubenden Innovationstempo folgten weitere Neuentwicklungen wie die Fullys Genius, Ransom und Spark sowie die das Hardtail Scale und die ultraleichten Rennräder CR1 und Addict.