So bereitet sich Thomas Genon auf die Red Bull Rampage vor | Ride MTB

So bereitet sich Thomas Genon auf die Red Bull Rampage vor

Mitte August war der belgische Freeride-Profi Thomas Genon bei der Tour des Niares in Châtel zu Gast – für weit mehr als nur eine lockere Session, sondern mit Blick auf das grösste Event des Jahres. Im Video gibt Tommy G Einblicke in seine Vorbereitung für Utah und erklärt sein Red Bull Rampage-Bike.

Mit Red Bull Rampage am 10. Oktober vor Augen nutzte Genon das Event in Frankreich, um gezielt an den Fähigkeiten zu arbeiten, die dort gefragt sind. «Die Tour des Niares ist eher ein Downhill- und Freeride-Event – da geht es um Geschwindigkeitseinschätzung, Bremstechnik und die richtige Reifenplatzierung», erklärt er. «Das ist die ideale Ergänzung zu meinem Training am Airbag und bei den Tricks – hier lag der Fokus klar auf den Downhill-Skills.»

Neben dem Riding selbst war für Genon auch die Atmosphäre ein wichtiger Teil der Vorbereitung. «Diese Events sind wirklich grossartig. Man kommt hin und fährt mit Leuten, die motiviert sind und ihre Grenzen ausloten wollen – das überträgt sich automatisch. Dieses Umfeld ist einfach besonders.»

In Châtel fuhr Thomas bereits das Bike, mit dem er auch beim Rampage antreten wird – ein präzise abgestimmtes Rocky Mountain Altitude. «Ich habe eine Weile gebraucht, um das passende Setup zu finden. Ein gutes Rampage-Bike muss vielseitig sein – geeignet für Tricks, aber genauso fähig, das grobe Gelände zu meistern. Die 27.5-Zoll-Laufräder und die kurzen Kettenstreben machen das Bike wendiger bei Flips und Spins. Trotzdem fahre ich ein Oberrohr in Large, kombiniert mit einem gekürzten Headset – quasi ein Large in kompakter Form.»

Während die Tour des Niares wie geschaffen für Tommys Vorlieben wirkte, gab es einen Punkt, der ihm weniger lag: «Bei Skinnies bin ich gedanklich einfach blockiert. Ich mag es nicht, hoch oben auf so einem schmalen Element zu stehen. Das Feature bei der Tour des Niares sah wirklich beeindruckend aus, aber als ich davorstand, konnte ich dem keinen Reiz abgewinnen. Vielleicht ist das am Ende auch einfach eine Frage des Selbstvertrauens.»

Genon an der «Tour des Niares»