Todesfall überschattet die Zillertal Bike Challenge | Ride MTB

Todesfall überschattet die Zillertal Bike Challenge

Bei der Zillertal Bike Challenge ist es am Freitag bei der ersten von drei Etappen zu einem tragischen Unglück gekommen. Ein Teilnehmer stürzte über einen Abhang, bemerkt wurde dies erst am Abend. Suchmannschaften konnten ihn nur noch tot bergen.

Nachdem der in Österreich wohnhafte Teilnehmer nach Zielschluss um 17 Uhr nicht im Ziel angekommen war, begannen die gemeinsamen Suchmannschaften von Feuerwehr und Bergrettung sofort mit der Suche. Sie fanden ihn im Bereich der Zillertaler Höhenstrasse Abfahrt Kaltenbach unterhalb der Mautstelle. Er wurde zirka 50 Meter unterhalb der Strasse geborgen. Die Retter konnten nur noch den Tod feststellen. Sein Fahrrad lag 20 Meter unterhalb der Strasse. Über den genauen Unfallhergang ist nichts bekannt.

Die zweite Etappe wurde in der Folge ohne Wertung gefahren. Teilnehmer und Veranstalter gedachten des Verunglückten vor dem Start in einer Schweigeminute. Die Fahrer des Teams Centurion-Vaude sammelten sich am höchsten Punkt der heutigen Etappe, dem Übergangsjoch, für ein gemeinsames Gedenken. Der Führende in der Kategorie «King of the Mountain», Markus Kaufmann (GER), sagte: «Ich fand die Entscheidung des Veranstalters, dass heute neutral ohne Zeitnahme gestartet wurde, sofort gut, weil jeder Fahrer anders reagiert. Auch bei mir war der Kopf heute nicht ganz beim Rennen. Daher war ich froh, dass der Veranstalter so entschieden hat.»

www.zillertal-bikechallenge.com