Limes-Trails
Beschreibung
Der Startschuss fällt am Bahnhof Saalburg, welcher durch die Schnellbahn nach Frankfurt am Main hervorragend angebunden ist. Gleich zu Beginn werden die Waden auf dem Weg bergauf auf Betriebstemperatur gebracht, bis man das abgesperrte Gelände der Bundeswehr erreicht. Entlang dieses Areals führt ein verwinkelter Singletrail parallel zur kleinen Strasse. Später geht es zurück auf eine Schotterstrasse, auf welcher man den Steinkopf erklimmt. Zeitweise befindet man sich dabei auf dem «Handkääs-Trail», auf dem konsequent mit entgegenkommenden Mountainbikern gerechnet werden muss.
Der Steinkopf, erkennbar an seiner markanten Sendeantenne, dient als Ausgangspunkt für zwei Mountainbike-Routen. Zunächst steht der nördlich gelegene «Ebbelwoi-Trail» auf dem Programm. Dieser verspielt angelegte Pfad enthält zahlreiche Sprünge, welche jedoch allesamt problemlos umfahren werden können. Nach dem Ende des Trails klettert man zurück zum Steinkopf, um den südlichen «Handkääs-Trail» in Angriff zu nehmen. Dieser präsentiert sich im Vergleich deutlich schneller und flüssiger im Verlauf. Im Anschluss an die Abfahrt rollt man nördlich des Geländes der Bundeswehr zurück in Richtung Saalburg, bevor der zweite Abschnitt der Route beginnt.
Hierfür führt der Weg nach Wehrheim und weiter nach Obernhain, um von der Nordseite aus über knapp vierhundert Höhenmeter zum Klingenkopf aufzusteigen. Vom Gipfel bietet sich ein beeindruckendes Panorama in Richtung Frankfurt am Main, zudem markiert dieser Punkt den Beginn einer erstklassigen Singletrail-Abfahrt. Der Pfad mit dem Schwierigkeitsgrad zwei ist wendig sowie abwechslungsreich gestaltet und führt auf der Südseite in die unmittelbare Umgebung der Homburger Hütte. Den Abschluss bildet der Transfer zurück zur Saalburg, geprägt durch eine Mischung aus flüssigen, flachen Singletrails und Schotterstrassen.
Hinweis: Entlang der Route befinden sich zahlreiche und gut erhaltene Bauwerke aus der Epoche der Römer. Das bekannteste Objekt ist das Römerkastell Saalburg. Zur Zeit des Römischen Reiches markierte der Obergermanisch-Raetische Limes die nordöstliche Grenze. Die Faszination der antiken Grenzanlage geht bis heute von den eindrucksvollen Überresten der Wachttürme und Kastelle aus, die an strategisch wichtigen Punkten entstanden und im Gelände vielerorts immer noch deutlich zu erkennen sind. Der fünfhundertfünfzig Kilometer lange Grenzwall zählt heute zum Welterbe der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
45 km
1040 m
1040 m
295 M.ü.M.
692 M.ü.M.
1 Tag
Frankfurt Saalburg
Frankfurt Saalburg
3131
gut tauglich