Surses Grand Tour | Ride MTB

Surses Grand Tour

Grandtour Surses

Die Surses Grand Tour führt das ganze Val Surses im Enduro-Stil vom Julierpass nach Tiefencastel, auf einen Top-Trail folgt der nächste. Als Zubringer dient das Postauto.


Beschreibung

Die Tour startet auf dem Julierpass, den man entweder mit dem Postauto oder mit dem Mountainbike-Shuttle erreicht. Achtung, es gibt pro Tag nur wenige Postautokurse, die über den Julierpass fahren. Der Abfahrts-Trail vom Julierpass hinunter nach Bivio wurde in einem ersten Schritt im Sommer 2026 gebaut und wird im Frühling 2027 fertiggestellt. Bis dahin startet man die Tour vorzugsweise in Bivio. Von Bivio rollt man anfänglich auf der Schotterstrasse talwärts und hält dann kurz vor dem Marmorera-See links, um die Talseite zu wechseln. 

Man steigt auf einer Alpstrasse hinauf nach Starschagns. Die Alp liegt steil über dem Marmorera-See und bietet den Blick auf die gegenüberliegenden Felstürme rund um den Piz Calderas. Die Alp ist aber auch der Ausgangspunkt der ersten Singletrail-Abfahrt des Tages, in diesem Fall ein steiler S3-Pfad, der bis zur Staumauer führt. Auf der Staumauer wechselt man die Talseite und klettert anschliessend auf Schotterstrassen hinauf zur lieblichen Alp Flix. Damit ist die Bühne frei für die zweite Singletrail-Abfahrt des Tages. Der Pfad von der Alp Flix hinunter nach Rona ist ein Klassiker im Val Surses. Zu Beginn zeigt er sich noch etwas knifflig und rumpelig, wird dann immer flüssiger. Er bleibt aber sehr abwechslungsreich und endet im Dorf Rona. 

Das Dorf Rona ist der Ausgangspunkt des nächsten Aufstiegs mit dem Ziel Tscharnoz. Ein steiler Alpweg schlängelt sich den Berg hinauf und geht nach rund 350 Höhenmetern in einen Trail über. Dieser ist anfänglich gut fahrbar, dann muss kurz geschoben werden, bevor es schliesslich auf eine Schotterstrasse geht. Hier gibt es zwei Optionen: Entweder schiebt man das Mountainbike einen schlecht gepflegten, rumpeligen Pfad weiter nach Tscharnoz, was insbesondere mit einem E-Mountainbike nicht zu empfehlen ist. Einfacher ist es, auf der Schotterstrasse etwas bergab zu rollen und nach einem kurzen Gegenanstieg in den Tscharnoz-Trail einzubiegen. Dieser bildet die Grundlage für die dritte Abfahrt dieser Tour. Der schöne S2-Pfad führt hinunter nach Savognin. 

Weiter geht es mit der Gondelbahn hinauf nach Somtgant und damit in den Einstieg der wilden Abfahrt bis fast nach Salouf. Nach einer kurvigen Traverse beginnt der lange Singletrail im S2-Modus, durchzogen von regelmässigen S3-Stellen, und führt durch einen Märchenwald. Nach Bargung gibt es zwei Varianten, entweder die offizielle, beschilderte Version oder die fahrtechnisch spannendere Variante links davon. Der Pfad zieht in diesem Stil weiter bis in die Nähe von Parsonz, wo ein Strassentransfer mit einem kurzen Trail-Abschnitt nach Del beginnt. Von Del geht es noch ein paar Meter hinauf bis zum Einstieg in die legendäre Mon-Abfahrt, ein Supertrail bis ins Dorf Tiefencastel, wo die Tour zuvor mit der Shuttle-Fahrt hinauf zum Julier begonnen hat.

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Karte & GPX-Track

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53 km

1450 m

3785 m

856 M.ü.M.

2295 M.ü.M.

1 Tag

Julierpass

Tiefencastel

3818

gut tauglich

Thomas Giger
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Feb
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