Pass d'Ela - Val d'Err
Beschreibung
Die Tour beginnt wenig spektakulär mit dem Aufstieg von Filisur zur Ela-Hütte. Die Hütte ist übrigens unbewirtet, man kann aber in Selbstbedienung Getränke kaufen. Das Schottersträsschen zur Hütte zeigt, warum ein E-Mountainbike auf dieser Route von Vorteil ist: Insbesondere der letzte Teil des Strässchen ist sehr steil und grobschottrig. Nach der Hütte geht die Route in einen Pfad über, der über weite Teile steil und technisch, aber fahrbar ist. Immer wieder gibt es kurze Schiebestücke, dann kann mit genügend (Motoren-) Kraft wieder pedaliert werden. Der Pfad für durch eine sensationell schöne Felslandschaft bis hoch auf den Pass d'Ela (2723 Meter über Meer). Die Kulisse mit den verschiedenenen Felsformationen und der wilden Landschaft ist überwältigend.
Die Abfahrt führt über einen S2-Trail runter zu den drei Seen. Darauf wechselt der Charakter und ein knackiges Serpentinen-Konzert steht bevor. So zirkelt man hinab bis in den Talboden des Val d'Err, wo ein Schotterstrassenstück zum nächsten Trail-Einstieg führt. Der S2-Pfad führt mit vereinzelten, aber kurzen Gegenanstiegen hoch über dem Talboden zur Häusergruppe Castelas. Etwas Schotterstrasse bringt uns zum nächsten Trail-Einstieg. Der Pfad in Richtung Tinizong schlängelt sich durch den Wald bis zur Strasse, die hinab zum Dorfrand führt. Wer ohne E-Bike unterwegs ist, wählt nun für den Weg nach Savognin die Route durch den Talboden. Motorisierte Biker bevorzugen den Weg dem Berg entlang. Dieser S1-Pfad weist aber einige «nervige» Gegenanstiege aus, die mit dem Motorenantrieb aber weggebügelt werden. Auf diese Weise gelangt man nach Cunter und damit zum Start in den Schlussteil der Tour.
Dabei klettert man auf dem Bergsträsschen nochmals rund 200 Höhenmeter hoch zum Übergang bei Del. Wenig später beginnt die bekannte und tolle Trail-Abfahrt via Mon bis nach Tiefencastel, die den tollen Abschluss einer aussergewöhnlichen Tour bildet. Mit dem Zug gehts schliesslich entspannt zurück zum Ausgangsort in Filisur.
Hinweis: Diese Route führt durch ein Eidgenössisches Jagdbanngebiet. Die Befahrung dieser Route mit einem Mountainbike obliegt mit dem Bewusstsein der Rechtslage in der Verantwortung jedes einzelnen.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
39 km
2010 m
2215 m
856 M.ü.M.
2710 M.ü.M.
1 Tag
Savognin
Tiefencastel
3092
gut tauglich
Tour am 5.August 2025 gefahren mit dem EBike. Ich bin noch nie einen Anstieg gefahren der so lange so steil ist wie von Filisur hoch zur Alp. Der Weg von der Alp bis zur Ela Hütte ist sehr rauh und von Unwetter ausgewaschen, mit dem Ebike kein grösseres Problem wenn man technisch gut fährt, mit dem Biobike unmöglich. Der Weg hinauf zum Pass ist schon ein kleiner Krampf. Im Trail oder Weg liegt soviel loser Schotter das in den Steilstücken einfach das Rad durchdreht. Wir haben dann schon etwa 4-5mal die Schiebehilfe beansprucht. Auch in den Spitzkehren vom Pass hinunter liegt viel loser Schotter und grosse Steine, ist aber für gute Fahrer nicht wirklich ein Problem. Der Rest der Tour ist super zu fahren, vorallem runter nach Tiefencastel hat es doch viele Highspeed Trails die richtig Spass machen.
Diese Tour ist wirklich für Ebiker gemacht. Diese Tour mit dem normalen Bike würde ich nie schaffen, da müsste man schon auf sehr sehr hohem konditionellen Niveau sein.
Am 24.08.2024 die Tour gefahren (EMTB). Absolut genial. Wir sind von Filisur aus gestartet und dann am Schluss auch wieder von Tiefencastel hoch nach Filisur (glaube war der Bikeweg 242). Die Tour ist unglaublich eindrücklich und empfehlenswert. Die Abfahrt hat Spitzkehren ohne Ende und Radversetzen ist von Vorteil oder nötig. PS. Wer diese Tour kann, fährt auch Ducanfurgga problemlos mit dem EBike. Uns erschliesst sich absolut nicht, weshalb Pass d‘Ela besser geeignet sein soll. Bilder sind auf Flickr zu finden: https://www.flickr.com/gp/norge01/62FRYDLKfQ
Perfekt Ebike Tour. Beim Pass kann man noch am Grad entlang einen feinen Trail folgen fast bis zum Cotschen.