Plaine Morte Bike | Ride MTB

Plaine Morte Bike

Plaine Morte Bike

Die Plaine Morte Supertour gilt als eine der besten Singletrail-Abfahrten der Alpen. Auf die Saison 2026 gibt es nun eine offziell beschilderte Version von der Plaine Morte über die Südflanken hinab nach Sierre. Sie ist fahrtechnisch etwas einfacher als die legendäre Version und eine gute Alternative wenn auch nicht ganz so spektakulär.


Beschreibung

Der Start erfolgt an der Bergstation der Gondelbahn, wo man ein Stück weit bis zur grossen, weissen Wetterstation auf dem Gipfel der Plaine Morte schieben muss. Die Aussicht an dieser Stelle ist sensationell und reicht über die gesamten Walliser Alpen in Richtung Süden sowie auf den Plaine-Morte-Gletscher in Richtung Norden. Die Abfahrt beginnt hochalpin und schottrig, ist jedoch gut fahrbar. Man erreicht den Sattel, an dem die Original-Route weiter zur Wildstrubelhütte führen würde. In dieser Version biegt man links ab und rollt durch das schottrige Gelände zum Weisshornsee. Der Trail-Abschnitt bewegt sich im S3-Bereich mit regelmässigen, kurzen S4-Stellen. Er führt später spektakulär, aber gut fahrbar durch eine Felswand. Der Weg ist an dieser Stelle etwas mehr als einen Meter breit, Stürze darf man sich hier allerdings nicht erlauben.

Nach der Fels-Passage schiebt man das Mountainbike rund 100 Höhenmeter hinauf zum Col de l'Arpochey. Auch E-Mountainbiker kommen auf dem recht steilen und schottrigen Weg an ihre Grenzen. Hinter dem Pass geht es flowig, schnell und abwechslungsreich hinunter nach Violettes, wo der zweite Teil der Mountainbike-Tour beginnt. Dieser startet mit einem 500-Höhenmeter-Aufstieg auf einer zwischenzeitlich recht steilen Schotterstrasse hinauf zu den Lift-Stationen beim Petit Mont Bonvin, die im Sommer nicht betrieben werden. Gleich hinter den Liftanlagen beginnt ein gut fahrbarer Trail durch eine spektakuläre Schotterlandschaft. Der Trail endet bei den Tièche-Wasserfällen.

Nun folgt eine etwas mühsame Zwischenphase, es sei denn, man ist mit einem E-Mountainbike unterwegs. Der Trail hinüber zu den Südflanken der Varneralp weist immer wieder Gegenanstiege auf, die der Route den Fahrfluss rauben. Schliesslich gelangt man auf eine Schotterstrasse und rollt auf dieser bergab. Diese Passage lohnt sich jedoch aufgrund der nun folgenden, schnellen und spassigen Trails im S2-Modus. An einer Stelle bleibt man auf dem Trail, während die offizielle Route aussen herum über eine Schotterstrasse führt. Nach Cordona verläuft die Route zuerst über einige schöne Trails, danach jedoch für ein längeres Stück auf Asphaltstrassen hinunter nach Sierre. Das geht jedoch besser: Nach Cordona fährt man ein Stück auf der Bisse de Varen und steuert anschliessend den Super-Trail hinab in Richtung der Weinberge an. Schliesslich düst man komplett auf Trails durch die Schlucht der Raspille bis zu den ersten Häusern von Sierre. Zurück ins Stadtzentrum von Sierre ist es anschliessend nicht mehr weit. Am einfachsten folgt man dafür der Hauptstrasse.

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Karte & GPX-Track

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32 km

560 m

2900 m

541 M.ü.M.

2892 M.ü.M.

1 Tag

Crans-Montana

Sierre

3747

gut tauglich

Thomas Giger
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Die Original-Tour bin ich immer wieder mit Anpassungen und Ausprobieren gefahren. Die neue Tour führt durch eine komplett andere Geländekammer und ist nicht zu vergleichen. Landschaftlich sicher spektakulär, aber halt nie die Dimension des Originals.