Whistler Celebrates Its World Cup Debut | Ride MTB

Whistler Celebrates Its World Cup Debut

Asa Vermette fliegt vor der riesigen Zuschauermenge in Whistler zum Sieg.

Photo: WHOOP UCI Mountain Bike World Series

Due to the significant time difference, the race report will be posted on Monday. 

Vermette dreht den Titelkampf

Die erste Austragung eines Downhill-Weltcups im legendären Whistler Mountain Bike Park bot alles, was die Strecke in British Columbia versprochen hatte: Stürze, Überraschungen, Disqualifikationen und einen Titelkampf, der sich vor dem Saisonfinale nochmals komplett zuspitzt.

Lange sah es danach aus, als könnte Luke Wayman für die Sensation sorgen. Der Brite setzte früh eine starke Zeit und hielt sich rund 90 Minuten an der Spitze. Gesamtleader Jordan Williams kam dagegen überhaupt nicht auf Touren. Der Specialized-Fahrer blieb zwar auf dem Bike, verlor aber viel Zeit und musste sich mit Rang 21 begnügen.

Lachie Stevens-McNab unterbot Waymans Zeit zwischenzeitlich, wurde später jedoch disqualifiziert, weil er die Strecke kurz verlassen hatte. Amaury Pierron übernahm schliesslich die Führung, ehe sein Teamkollege Max Alran nochmals deutlich nachlegte.

Doch einer stand noch oben: Asa Vermette. Der Amerikaner drehte im unteren Streckenteil auf und nahm Alran satte vier Sekunden ab. Damit holte Vermette nicht nur seinen Sieg in Whistler, sondern übernahm auch die Führung im Gesamtweltcup.

Vor dem Finale in Lake Placid liegt Vermette 96 Punkte vor Williams. Auch Pierron darf mit 174 Punkten Rückstand noch auf den Gesamtsieg hoffen. Insgesamt sind beim letzten Rennen noch 250 Punkte zu holen.

Bitter enttäuscht sind hingegen die Locals Finn Iles und Jackson Goldstone. Beide wollten vor den heimischen Fans ihre Siegesambitionen unter Beweis stellen. Ihre Hoffnungen platzten aber beide bereits in der Qualifikation. Stattdessen hielt Jakob Jewett die kanadische Flagge mit Rang fünf hoch.

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Höll erfüllt sich einen Kindheitstraum

Bei den Frauen führte der Sieg über Valentina Höll. Die Österreicherin hatte Whistler erstmals als 14-Jährige besucht und bezeichnete einen Sieg an diesem Ort schon damals als grossen Traum. Nun machte sie ihn wahr.

Tahnée Seagrave setzte zunächst die Bestzeit, ehe Gloria Scarsi knapp schneller wurde. Dann kam Höll und verschob die Messlatte gleich um sieben Sekunden. Einzig Lokalmatadorin Gracey Hemstreet konnte ihr gefährlich werden. Die Kanadierin holte im letzten Streckenabschnitt mächtig auf und verpasste den Heimsieg am Ende um lediglich drei Zehntelsekunden. Lisa Bouladou komplettierte das Podest.

Für Höll war es bereits der sechste Weltcupsieg der Saison. Damit gehört sie zu lediglich vier Frauen, denen sechs Siege innerhalb einer Weltcupsaison gelungen sind. Gleichzeitig rückt sie in der ewigen Bestenliste der Downhill-Weltcupsiege auf den geteilten dritten Rang vor.

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Ostgaard fährt sogar schneller als Höll

Die schnellste Frau des Tages war allerdings nicht Höll. Juniorin Aletha Ostgaard unterbot die Siegerzeit der Weltmeisterin um mehr als vier Sekunden und dominierte das Rennen der Juniorinnen. Gegenüber ihrer direkten Konkurrenz betrug der Vorsprung sogar mehr als neun Sekunden.

Mit dem Sieg sicherte sich die Amerikanerin gleichzeitig vorzeitig den Gesamtweltcup. Lina Frener, ihre letzte Konkurrentin um den Titel, stürzte nach einem Whip über den letzten Sprung. Ostgaard steigt damit mit reichlich Vorschusslorbeeren in die Elite auf.

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Rutherford feiert seinen ersten Weltcupsieg

Auch bei den Junioren gab es einen Premierensieger. Der Neuseeländer Camden Rutherford holte seinen ersten Weltcupsieg und setzte damit die starke Saison seines Landes in dieser Kategorie fort.

Lange hatte Lois Eller die Bestzeit gehalten. Mehrere Fahrer kamen seinem Lauf gefährlich nahe, scheiterten jedoch an der anspruchsvollen Strecke. Rutherford brachte schliesslich einen nahezu fehlerfreien Lauf ins Ziel und war knapp sechs Sekunden schneller als Eller. Besonders bemerkenswert: Nach eigenen Angaben unterliefen ihm bereits auf den ersten 50 Metern drei Fehler.

Rangliste

Nun zieht der Weltcup weiter nach Lake Placid. Dort fallen vom 2. bis 4. Oktober die letzten Entscheidungen der Saison im Short Track, Cross Country und Downhill. Besonders bei den Downhill-Männern ist nach Vermettes Coup in Whistler für ein hochspannendes Finale gesorgt.


Note: This content has been automatically translated from German. Please report any incorrect translations.