Basler Biker reichen Petition ein
Die Eingabe einer solchen Petition ist schweizweit ein Novum. 2126 Personen haben das Papier unterzeichnet, darunter auch Thomas Frischknecht und namhafte Unternehmer der Nordwestschweiz. Die Petition wird am Mittwoch (16. Dezember) um 10 Uhr der Landskanzlei in Liestal offiziell überreicht.
Umfrage auf 20min.ch
Im Zusammenhang der Unterschriftensammlung hat die Gratiszeitung «20 Minuten» das Thema aufgenommen und eine Online-Umfrage gestartet, ob Wanderwege den Mountainbikern freigegeben werden sollen oder ob dies eine Zumutung für alle Beteiligte sei. Ride fordert seine Leser auf, sich an der Umfrage zu beteiligen um dem Anliegen einer gemeinsamen Nutzung auch auf dieser Ebene Ausdruck zu verleihen.
Zur Umfrage: http://www.20min.ch/community/poll/index.tmpl?pollid=10597
Fatale journalistische Fehlleistung
Der Artikel zur Umfrage ist ein Trauerspiel journalistischer Leistungen. Nachdem Thomas Frischknecht fälschlicherweise zum Olympiasieger gehievt wird (nachdem man ihn vor Jahren ebenso fälschlicherweise zum Drogenhändler deklassiert hat), wird das Swiss-Cycling-Vorstandsmitglied Martin Bundi falsch zitiert und der Sachverhalt ins Gegenteil gedreht. 20 Minuten schreibt, dass sich Bundi ein flächendeckendes Nebeneinander von Bikern und Wanderern nicht vorstellen könne. «Ich habe mich ganz klar auf die Freeride- und Downhillstrecke von Chur als Beispiel bezogen, welche in den nächsten zwei Jahren gross erweitert werden soll», erklärt er den Sachverhalt. In weiten Kreisen ist man sich heute einig, dass Wanderer und Mountainbiker bestehende Wege problemlos teilen können und das eine Trennung nur punktuell oder bei Abfahrtsstrecken sinnvoll ist. In diese Richtung geht auch die Forderung der Petition, welche das Befahren von Singletrails im Baselbiet in die Legalität überführen will.