Filmpremiere: René Wildhaber – Born to Ride
René Wildhabers Familie zog zwischen drei Bauerngütern hin und her, die sich auf verschiedenen Höhen am Flumserberg befanden. Ein Leben im Rhythmus der Berglandwirtschaft. Ein Fahrrad gab es auf keinem der Höfe, Sport hatte keine Bedeutung, «die tägliche Arbeit war anstrengend genug», beschreibt Wildhaber. Irgendwie lernte er doch noch Radfahren und fand dann auch noch ein Velo in seiner Grösse. Von Szenen aus Renés Kindheit und seinen Gedanken und Träumen schlägt der Film «René Wildhaber – Born to Ride» den Bogen zu einer alles andere als vorgezeichneten Karriere.
Heimlicher Star des Films ist der sechsjährige Gian Andrea Girardi, der René Wildhaber als Bauernbub spielt. Natürlich gibt es auch etwas Mountainbike-Action, beispielsweise vom jungen «Wildi», der zusammen mit Claudio Caluori die Alpweiden am Flumserberg unsicher macht, über den legendär gefürchteten Massenstart der Mégavalanche Alpe d’Huez bis zu René Wildhaber als Nachwuchs-Coach. Die Kindheitsszenen wurden auf zwei der wildhaberschen Bauernhöfen gedreht, welche heute von Renés beiden älteren Brüdern bewirtschaftet werden. Wer eine langfädige Aufarbeitung vom Leben und Wirken des Flumserbergers befürchtet, sei beruhigt: Der Film dauert nur etwas mehr als acht Minuten. Trotzdem kennt man Wildi danach besser als zuvor und kann dann zurück auf die Trails am Flumserberg. Denn an diesem Sonntag befördern die Bahnen zum letzten Mal 2020 Mountainbiker auf den Berg.
Die Premiere im Bergrestaurant Prodalp ist um 11 Uhr, bis 14 Uhr wird der Kurzfilm mehrmals wiederholt.
www.renewildhaber.ch/borntoride