Garmin macht auf Miniaturisierung
Nach dem Motto «am Lenker hat es bereits mehr als genug Hebel und Fernbedienungen» bringt Garmin mit den beiden Mini-Compis, die durch ihre Größe zwar Platz sparen, dabei aber den Funktionen nicht geizen. Der Navi-Spezialist ergänzt damit sein Portfolio von Radcomputern, mit umfassenden Navigationsfunktionen, Kartendarstellung sowie der Erfassung von Leistungsparametern, um zwei Geräte entweder für Einsteiger oder aber für Minimalisten.
Zeit, Distanz, Geschwindigkeit, Höhenmeter und Standort – das sind Daten, die einen Velosportler interessieren können. Und all diese Infos hat Garmin in die, nur 25 Gramm leichten und aktuell weltweit kleinsten GPS-Radcomputer, Edge 20 und Edge 25, gepackt. Die Standards GPS und Glonass sorgen für eine schnelle und präzise Satellitenverbindung sowie zuverlässige Navigation. Dank den Schnittstellen ANT+ und Bluetooth lässt sich der Edge 25 mit Herzfrequenz-, Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensor sowie dem Smartphone koppeln.
Mit einem Gewicht von nur 25 g sind Edge 20 und 25 nicht nur klein, sondern dank Wasserdichtigkeit nach IPX7-Standard auch robust. Damit sollen sich die Compis auch für den Einsatz im Alltag wie auch beim Training oder Rennen eignen. Durch die intuitive Bedienbarkeit sind Aktivitäten einfach zu starten, zu speichern und zu teilen.
Digitale Landkarten können Edge 20 und 25 zwar nicht darstellen, Track-Navigation ist aber möglich: Man überträgt einen vorhandenen Track – also eigene alte Tracks, aus einem Tourenportal oder selbst gebaut mit Hilfe von Basecamp oder Garmin Connect - auf das Gerät und fährt diesen nach. Die Track-Navigation erlaubt außerdem den virtuellen Wettkampf mit anderen Radfahrern. Der integrierte Akku liefert mit einer Laufzeit von acht Stunden ausreichend Saft – auch für längere Ausfahrten.
Aufgezeichnete Aktivitäten lassen sich mit dem Edge 25 bereits unterwegs automatisch auf die Trainingsplattform Garmin Connect hochladen und analysieren. Möglich macht das die Bluetooth-Verbindung zu einem kompatiblen Smartphone mit Garmin Connect Mobile App. Über diese Verbindung kann sich der Fahrer auch über E-Mail, SMS und Anrufe seines Smartphones informieren lassen oder seine Aktivität als Live Tracking übertragen.
Wer den Edge 25 via ANT+ mit weiteren Sensoren koppelt, wird beispielsweise auch über seine Herzoder Trittfrequenz informiert. Garmin ermöglicht weiterhin die Übertragung so genannter ‚Segmente' auf den Edge 20 und 25. Dahinter verbergen sich beliebte Streckenabschnitte - beispielsweise. Sprints, Anstiege, Abfahrten oder ähnliches. Anhand dieser Segmente erstellt das Gerät auf Basis der bisher gefahrenen Zeiten anderer User virtuelle Gegner. Nähert man sich einem Segment, weist der Edge darauf hin und man kann in Echtzeit gegen die virtuellen Konkurrenten antreten.
Die neuen GPS-Radcomputer Garmin Edge 20 und 25 gibt es ab Juli zu empfohlenen Verkaufspreisen von CHF 149.– bzw. CHF 189.–