KS macht die Rage-i 2.0 besser abstimmbar
Mit der neuen Rage-i 2.0 präsentiert KS eine überarbeitete Vario-Sattelstütze für den anspruchsvollen Trail-Einsatz. Das Modell wird offiziell an der Eurobike vorgestellt und bringt mehrere technische Änderungen, die im Alltag und auf dem Trail spürbare Vorteile bringen sollen. Im Zentrum stehen mehr Einstellbarkeit, eine einfachere Wartung und kompaktere Abmessungen. Damit reagiert KS auf die Anforderungen moderner Mountainbikes, bei denen viel Hub, tiefe Einbauhöhe und problemlose Servicefähigkeit immer wichtiger werden.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Abstimmung des Luftdrucks über ein Schrader-Ventil. Dieses sitzt unter dem Sattelstützenkopf und erlaubt es, den internen Luftdruck anzupassen. Dadurch kann auch die Rückstellgeschwindigkeit verändert werden. Die Rage-i war bisher ein geschlossenes System mit fixer Charakteristik. Mit der neuen Lösung wird sie zu einer einstellbaren Komponente, die sich besser an Fahrergewicht, Vorlieben und Gelände anpassen lässt. Wer eine schnelle Rückkehr des Sattels bevorzugt, kann die Stütze entsprechend abstimmen. Wer mehr Kontrolle und ein ruhigeres Ausfahren möchte, hat ebenfalls mehr Spielraum.
Auch bei der Wartung wurde die Rage-i 2.0 überarbeitet. Der bisherige einteilige Aufbau wird durch einen geschraubten Dichtungskragen ersetzt. Dieser erleichtert den Zugang zu den relevanten Bauteilen und soll Servicearbeiten deutlich beschleunigen. Gerade bei einer Vario-Sattelstütze, die regelmässig Schmutz, Wasser und hoher Belastung ausgesetzt ist, ist eine einfache Wartung ein wichtiger Punkt. KS verspricht dadurch weniger Aufwand und eine nutzerfreundlichere Pflege.
Ein weiteres zentrales Merkmal ist das selbstentlüftende System. Wenn sich während des Gebrauchs Luft und Öl vermischen, kann sich die Stütze am oberen Anschlag schwammig anfühlen oder nicht mehr die volle Unterstützung bieten. Die Rage-i 2.0 soll dieses Problem ohne Werkzeug und ohne Zerlegung beheben können. Dafür wird die Stütze von Hand mehrmals durch den gesamten Hub bewegt. Danach soll die normale Funktion wiederhergestellt sein. Für Fahrer ist das ein praktischer Vorteil, weil ein störendes Nachgeben nicht zwingend einen Werkstattbesuch oder Serviceeinsatz auslöst.
Den grössten Fortschritt sieht KS jedoch in den neuen Proportionen. Durch eine kürzere Aussenlänge und einen kompakteren Auslösemechanismus bietet die Rage-i 2.0 mehr Hub im Verhältnis zur Gesamtlänge. Das verbessert die Kompatibilität mit kleinen Rahmen oder Bikes mit begrenzter Einstecktiefe. Gleichzeitig kann bei gleicher Einbaulänge mehr nutzbarer Hub gefahren werden. Gerade moderne Rahmen mit tief gezogenen Oberrohren und langen Sattelstützenhüben profitieren davon.
Damit wird die KS Rage-i 2.0 nicht einfach nur eine überarbeitete Vario-Sattelstütze, sondern ein deutlich moderneres Bauteil für heutige Trailbikes. Einstellbarer Luftdruck, einfacherer Service, selbstständige Entlüftung und ein besseres Verhältnis von Hub zu Einbaulänge machen sie vielseitiger als ihre Vorgängerin. Für Fahrer, die eine funktionale, wartungsfreundliche und gut passende Sattelstütze suchen, dürfte die neue Rage-i 2.0 damit deutlich attraktiver werden.