No more Trails: Red Bull schickt seine Freerider in die Wüste | Ride MTB

No more Trails: Red Bull schickt seine Freerider in die Wüste

Besser kann Staub nicht aussehen, als wenn Mountainbiker darauf 45 Grad steile Vulkanflanken hinunterschiessen. Red Bull hat einige seiner heissesten Freeride-Eisen in die chilenische Wüste geschickt, um sich im spektakulärsten natürlichen Spielplatz auszutoben. Die gute Nachricht: Der Clip passt in deine nächste Pause.

Einen Trip dieser Art kann wohl nur Red Bull auf die Beine stellen und finanzieren: Fünf Mountainbiker und zwei Mountainbikerinnen aus verschiedenen Teilen der Welt fahren eine Woche lang Big Mountain Lines in Chile.

Wirklich neu ist es nicht, die sandigen Bergflanken hinunterzublasen, aber es sieht einfach immer wieder zum Träumen aus, wenn die Biker Linien ziehen und Sprays aufwirbeln wie Snowboarder und Skifahrer in Alaska.

Mit Red Bull Rampage vor der Tür drängt sich auch der Gedanke auf, dass so auch einmal das Gelände des Big-Mountain-Mountainbike-Urknalls ausgesehen hat: Steile Felsrippen, dazwischen Staub und Sand. Nichts wird verändert, kein Kicker geschaufelt, keine Sandsäcke geschichtet, keine Rampe gezimmert. Die Natur allein hat die Arena gebaut, das Talent und die Kreativität der Fahrer entschdeiden, was diese daraus machen. Wäre es, nach allem, was passiert ist, nicht Zeit, zu diesem Format zurückzukehren?

Die Antwort hat Red Bull bereits gegeben. Die Fahrer, die in der chilenischen Wüste dabei waren, können aber gar nicht mehr aufhören, Superlative zu droppen über das unglaubliche Terrain und die epischen Runs, die sie dort erfahren durften. Cool auch, dass zwei Frauen dabei sind, die sich die Spines und Chutes hinunterstürzen.

Und wer sich wundert, wieso der aufsehenerregendste Rider der letzten Jahre zwar oft im Video vorkommt, aber kein einziges Mal auf dem Bike zu sehen ist: Brage Vestavik war im März 2026, als das Video gedreht wurde, noch nicht erholt von einer Verletzung. Stattdessen sieht man ihn als Line-Choice-Berater, Kameramann und Cheerleader im Einsatz.

Und noch einmal: Welche Mountainbikerin, welcher Mountainbiker träumt nicht davon, einmal so Staub aufzuwirbeln?