Specialized: der Downhiller, der auch Uphill kann
«Weniger Wippen bergauf sowie bei Zwischensprints. Schlichtweg mehr Speed in jeder Situation», das ist das Versprechen Juliane Bötel von Specialized für das neue Enduro. Durch das neue Demo inspiriert, haben die Entwickler das Hauptlager am Enduro weiter nach vorne versetzt und den virtuellen Drehpunkt des Hinterbaus angehoben. Das sorge dafür, dass das Hinterrad an Hindernissen nicht hängenbleibe, indem die Raderhebungskurve anfangs nach hinten verläuft. So werde die Aufprallenergie von der Federung absorbiert und nicht an den Piloten weitergegeben. Und auch hier stand der Downhiller Demo Pate: Die Übersetzungskurve des Hinterbaus am Enduro ist progressiver konstruiert. Dadurch werde das Ansprechverhalten am Anfang des Federwegs optimiert. Durch die erhöhte Progression bekomme der Hinterbau des Enduro einen noch besseren Durchschlagschutz, damit man nicht durch den Federweg rauscht, wenn Springen oder schnelle Fahrten auf einem harten Trail angesagt sind.
Und nochmals zum besagten höheren virtuellen Drehpunkt am Hinterbau: Dieser sorge dafür, dass der Anti-Squat Wert – die Unterdrückung der Wippbewegung des Hinterbaus durch Kettenzugs - um 40 Prozent höher ist als beim Vorgänger. Die Zunahme des Anti-Squat Wertes sorge für eine bessere Treteffizienz. Das neue Hinterbau-Design sorge zudem dafür, dass der Anti-Squat Wert relativ konstant bleibt, egal in welchem Gang man sich befindet oder wie weit man im Federweg steht.
Das Enduro will auch durch die neue Dämpferposition auftrumpfen: Dadurch wird das Gewicht zentral und tief im Bike positioniert, was Geschwindigkeit und Sicherheit bringt. Zu haben ist der 29er-Bolide mit Carbon-Chassis (nur Carbon, keine Alu-Ausführungen) in vier Varianten (Enduro Comp, Elite, Expert und S-Works) sowie einem S-Works Rahmenset.