Alta Via Cinque Terre | Ride MTB

Alta Via Cinque Terre

Riomaggiore (Cinque Terre)

Die fünf Dörfer der Cinque Terre sind weltberühmt. Mit dem Mountainbike gibt es nur wenige Optionen, die Orte an der Steilküste anzusteuern. Ein Highlight ist die Alta Via über den Bergrücken mit der Abfahrt nach Riomaggiore. 


Beschreibung

Die Tour startet in Levanto und führt zunächst auf einer Asphaltstraße stetig bergauf zum Passo del Termine. Anschließend wechselt die Route in einen schmalen Singletrail, der ein kurzes, knackiges Stück bergauf führt. Mit dem E-Mountainbike ist dieser Abschnitt größtenteils fahrbar, wer ohne Motor unterwegs ist, wird hier vermutlich ein paar Meter schieben. Danach flacht der Weg ab und schlängelt sich abwechslungsreich als Singletrail runter zurück zur Hauptstraße.

Es folgt der nächste Anstieg: Zunächst ein kurzes Stück auf Asphalt, dann weiter auf einem rumpeligen, aber durchgehend fahrbaren Schotterweg hinauf zur Piana della Corvara. An dieser markanten Wegkreuzung beginnt die eigentliche Alta Via Cinque Terre – ein traumhafter, superflüssiger S1-Trail, der sich scheinbar endlos dem Bergrücken entlang zieht. Besonders im Frühling, wenn die Bäume noch keine Blätter tragen, eröffnen sich immer wieder spektakuläre Blicke hinab aufs Meer.

Zwar gibt es unterwegs immer wieder kurze Gegenanstiege, im Großen und Ganzen führt die Alta Via Cinque Terre aber in sanftem Gefälle dahin. Im Bereich des Monte Grosso wird der Weg kurzzeitig etwas breiter, wechselt dann aber bald wieder in einen verspielten Trail bis hin zum Colle del Telegrafo. Damit ist der Abschnitt der Alta Via – einer der wohl längsten und flüssigsten Trails in Ligurien – absolviert.

Nun beginnt die finale Abfahrt nach Riomaggiore, die deutlich anspruchsvoller ist als die bisherigen Trailpassagen. Sie startet mit einer technischen Querung zur Kirche Montenero (Level S3). Danach wird der Trail zwar flüssiger, bleibt aber weiterhin ruppig und ist stellenweise mit Treppen durchsetzt (S2 bis S3). Auf diese Weise erreicht man schließlich den malerischen Ort Riomaggiore, eines der schönsten Dörfer der berühmten Cinque Terre.

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Karte & GPX-Track

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31 km

1110 m

1110 m

6 M.ü.M.

779 M.ü.M.

Levanto

Riomaggiore

3415

gut tauglich

Thomas Giger
Jan
Feb
März
April
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
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Wer genug Power in den Beinen hat, kann den verkehrslastigen Aufstieg zum Colle di Grita auf Nebenstrassen und Trails umgehen. Hierzu beim Camping 5 Terre die kleine Asphaltstrasse weiterfahren bis zur Verbindungsstrasse welche zum Camillotto Trail führt. Dann den "Fontana sopra mare" Trail nehmen, welcher bis auf zwei bis drei Passagen auch in diese Richtung gut fahrbar ist. Ein wunderbarer, lohnenswerter Trail mit Aussicht ins Tal. Der Einstieg ist versteckt, er befindet sich hinter dem Tor des letzten Hauses auf der rechten Seite. Immer auf dem oberen Fontana Trail bleiben bis man in eine kleine Forststrasse kommt, welche mit ein paar Rampen zum Colle di Gritta führt. Auf der lauschigen Terrasse des Hotels "Il Colle di Monterosso" kann man sich mit einem wohlverdienten Cappuccino und Focaccia stärken. Um ein weiteres langes Stück auf der Asphalt Strasse zu umgehen, empfehle ich nach der Madonna di Soviore links die kleine Bergstrasse zu nehmen um danach in den "Termine Trail" einzubiegen. Dieser beginnt als breiter Weg, hat ein paar Gegenanstiege und wird dann immer schmaler und flowiger, bis er auf der SP38 Strasse landet, wo es nach der Kreuzung auf der Original Route weitergeht. Der Schlusstrail oberhalb von Riomaggiore ist selbst für Trial-Fahrer nicht fahrbar- ich empfehle die Abfahrt auf der Asphaltstrasse bis nach Riomaggiore.

Kann ich nur bestätigen.

Col de Telegrafo nach Riomaggiore..."Sie startet mit einer technischen Querung zur Kirche Montenero (Level S3)." RIDE: Wer hat den Schmarrn beschrieben...nicht empfehlenswert. Teils fahrbar und teils unfahrbare verblockte sehr hohe Treppenstufen mit Tragepassage aufwärts. Ggf. auf Höhe 530 hm vorher bereits Richtung Kirche abfahren (kann ich nicht beschreiben, weil wir ja dem Track gefolgt sind), wobei wir auch nicht nochmal ins überfüllte Riomaggiore fahren würden. Ride on...