Cima Marzola Süd
Beschreibung
Die Tour nimmt ihren Anfang etwas südlich von Trient im Ort Mattarello. Von hier aus führt die Route zunächst einige Meter «relativ sanft» über Novaline stetig bergauf, ehe der Weg deutlich steiler wird und eine intensive Trittarbeit in Richtung Valsorda erfordert. Nach der Ortsdurchfahrt stösst man kurzzeitig auf die Strada della Fricca und kurbelt anschliessend über den alten Militärweg zur österreichisch-ungarischen Festungsanlage Forte Brusafer empor. Eine kurze Besichtigung dieses eindrucksvollen Bauwerks sollte fest eingeplant werden. Weiter geht es auf einem Singletrail und einer folgenden Forststrasse sehr ausdauernd und konditionell fordernd bis zur Abzweigung beim Secondo Forte. Ab diesem Punkt wird das Mountainbike schiebend oder tragend in Richtung Cima Marzola beziehungsweise zum Bivacco Raffaele Bailoni transportiert, bis man wenige Meter darüber den Aussichtspunkt erreicht. Das Panorama am höchsten Punkt der Tour auf 1738 m ü. M. ist überwältigend und erstreckt sich über das Etschtal, das südliche Trentino sowie das Valsugana und den Lago di Caldonazzo.
Im Anschluss beginnt die Abfahrt. Zunächst im Schwierigkeitsbereich S1 bis S2 und mit einigen der für diese Tour charakteristischen Spitzkehren geht es immer weiter bergab. Unterhalb des Gipfels folgt eine Querung mit exponierten Passagen, bei denen kurze Schiebestrecken absolut sinnvoll sind, da Fahrfehler hier fatale Folgen haben könnten. Es folgen unzählige weitere Spitzkehren in den Schwierigkeitsgraden S3 bis S4 in Richtung Vigolo Vattaro. Für diesen Sektor ist die Beherrschung der Hinterradversetz-Technik zwingende Voraussetzung, um den langen und technisch hochanspruchsvollen Abschnitt flüssig bewältigen zu können.
Nach einer Plateauquerung mit einem Gegenanstieg von circa 100 Höhenmetern schlägt man die alte Militärstrasse in Richtung Forte Fornas ein. Während der Beginn sehr flüssig und fahrfreudig ist, nimmt die Schwierigkeit im weiteren Verlauf wieder zu. Der Weg wartet erneut mit unzähligen Kehren im Bereich S2, punktuell S3, auf, bevor die Abfahrt zum Ende hin sehr homogen zum Ausgangspunkt zurückführt. Insgesamt handelt es sich um eine äusserst abwechslungsreiche und traillastige Unternehmung mit einem sehr hohen Anteil an Spitzkehren und teilweise ausgesetzten Stellen.
Hinweis: Die Tour ist grundsätzlich auch mit einem Elektro-Mountainbike machbar, jedoch muss ab dem Secondo Forte eine Tragepassage eingerechnet werden, die aufgrund des Eigengewichts des Sportgeräts zusätzliche Kraftreserven erfordert.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
27 km
1600 m
1600 m
195 M.ü.M.
1600 M.ü.M.
1 Tag
Mattarello
Mattarello
3688
beschränkt tauglich
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