Monte Marzola
Beschreibung
Los geht es im kleinen Ort San Rocco Nähe Trento. Von hier schlängelt man sich durch kleine Gassen und typisch mit dem italienischen Baustil, anfangs noch im urbanen, später im freien Gelände die Strada Forestale Loica bis zum Rifugio Maranza stetig bergauf. Bereits bei der Auffahrt wird klar, dass der Berg einen gewissen Reiz für die lokalen Biker mit sich trägt. Immer wieder sieht man schon interessante Trail-Abschneider. Ab dem Rifugio Maranza geht es auf einem historischen Weg aus dem Ersten Weltkrieg vorbei an Stellungen bis zum Gipfel des Monte Marzola Sud (1736 Meter über Meer) bergauf. Oben angekommen ergibt sich eine traumhafte Aussicht auf das Valsugana und den Caldonazzo See. Richtung Osten sind die Brenta-Dolomiten zu sehen, im Westen die Adamello-Gruppe.
Was die Aussicht schon vorgibt, verspricht auch der Downhill: erste Güteklasse! Anfangs auf der Aufstiegsroute surft man zwischen S1 und S2 die alte Militärstrasse bergab. Ab dem Rifugio wird die Gangart etwas härter und es geht auf Schwierigkeit S2 Trentino-typisch den Bergrücken entlang bis zum Ausgangspunkt nach San Rocco. Besonders im Frühjahr und Herbst, wo der Bewuchs noch gering ist und eine gute Sicht ist, können die Bremsen schon etwas mehr gelockert werden und zügig Tempo aufgenommen. In Summe ein Geschichtsunterricht einer anderen Art, mit jeder Menge Trail-Anteil von fast neun Kilometern und ein traumhaftes Panorama am Gipfel.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
20 km
1295 m
1295 m
357 M.ü.M.
1660 M.ü.M.
1 Tag
Trient
Trient
2254
gut tauglich
Weitere Informationen
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Sind die Tour am 4. April 2026 gefahren. Es sollte ergänzt werden, dass der alte Militärsteig zum Gipfel mit Bike.Verbot belegt ist. Im Trentino sollte man so etwas eigentlich einhalten, weil ja eh nur ganz wenig verboten ist. Zudem sind dort einige Stellen, die definitiv mindestens S3-Niveau haben, bzw. so verblockt sind, dass nur die wenigsten fahren können. Mit Biobike wird man den Steig fast komplett hoch schieben. Die Aussicht lohnt aber wirklich!
Auf der Abfahrt sollte man sich unterhalb des Rifugio Maranza nicht immer auf den GPS-Track verlassen - sobald es zu lange auf Forststrasse dahin geht, sucht man sich besser alternative Wege, die man auf der Karte leicht findet. Die Trail-Ausbeute und der Fahrspaß werden deutlich besser.
Die Auffahrtsmühen (sehr steil) lohnen sich nicht. Der Trail ist maximal etwas für Anfänger.