Colle della Porta
Beschreibung
Gestartet wird am Lago di Ceresole, einem imposanten Stausee, der in den 1930er-Jahren errichtet wurde. Bei Vollfüllung schmiegt er sich heute harmonisch in die alpine Landschaft ein und weist den Weg richtung Westen. Auf Asphalt geht es kontinuierlich bergauf bis zum Lago Serrù, wo man rechts auf die alte Militärstraße wechselt.
Hier beginnt ein perfekt angelegter Mulattieraweg, der weiter Richtung Osten zum Höhenweg führt – ebenfalls vollständig gepflastert. Dieser Abschnitt bis zur Alpe della Comba ist landschaftlich eindrucksvoll und mündet schließlich im Colle della Terra. Die Aussicht hier ist schlicht atemberaubend: unzählige Gipfel, weite Fernsicht – besonders im Herbst ein Erlebnis der Extraklasse.
Am Colle della Terra startet die erste Abfahrt. Gespickt mit Spitzkehren und technisch abwechslungsreich, bewegt man sich im Bereich von S2, bevor der Weg sanft zum Lago Lillet abfällt. Es folgt der Anstieg zum Colle della Porta, dem höchsten Punkt der Tour. Auf knapp 3000 Meter über Meer ist die Vegetation nahezu verschwunden – man fühlt sich fast wie auf dem Mond: eine Karstlandschaft aus Fels und Geröll bestimmt das Bild.
Nun beginnt der zweite Teil der Abfahrt. Über anspruchsvolle Pfade geht es mit Schwierigkeit S2 bis punktuell S3 stetig bergab, vorbei an vereinzelten Almen und Weiler, bis man den Colle Sià erreicht. Doch auch hier ist noch lange nicht Schluss: Der Trail bleibt anspruchsvoll – technisch, steinig, mit hoher Konzentration auf die Linienwahl.
Im weiteren Verlauf wird der Trail etwas sanfter. Durch lichten Lärchenwald und über flüssige Passagen nähert man sich dem Ziel, ehe die Runde wieder am Lago di Ceresole endet – ein epischer Schlusspunkt für eine Tour, die fahrtechnisch wie landschaftlich keine Wünsche offenlässt.
Details zur Tour
36 km
1660 m
1660 masl
1547 above sea level
3005 above sea level
Lago di Ceresole
Lago di Ceresole
3462
limited
Weitere Informationen
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super schöne Runde!
Nach dem Colle delle Porta sind einige Teile der Militärpiste von Felsstürzen leider zerstört - rüberkraxeln kein Problem, braucht nur deutlich mehr Zeit als man es der Karte bzw. dem Track nach erwarten würde...