Monte Penello
Beschreibung
Gestartet wird westlich von Genua, im Stadtteil Pegli. Von dort folgt man der Küstenstraße entlang von Hafenanlagen und Infrastrukturflächen, bis man schließlich auf die Via Ovada trifft. Diese verläuft zunächst asphaltiert entlang des Flusses Leira und führt dann in weiten Serpentinen bergauf – zuerst auf Asphalt, später auf Schotter, teils auch durch überwachsenes Gelände – bis hin zum Passo del Turchino. Am Pass befindet man sich bereits an einer markanten Vegetationsgrenze: mediterranes Flair trifft hier auf raue, hochalpine Kontraste – ein landschaftlich spannender Übergang.
Nun beginnt die Kammquerung: Zunächst verläuft sie innerhalb der Baumgrenze, später öffnet sich das Gelände und gibt atemberaubende Weitblicke auf das umliegende Bergland frei. Je höher man steigt, desto häufiger muss geschoben werden – für Bio-Biker ist der Anstieg sehr fordernd. E-Biker können hier noch einige zusätzliche Abschnitte fahrend bewältigen. Schließlich erreicht man die Gandolfi-Hügel, die hoch über Genua thronen und auf knapp 1000 Meter über Meer liegen. Der Blick reicht von hier zum Monte Fasce und zu den Festungsanlagen rund um Genua – ein echtes Panorama-Highlight. Nach ein paar weiteren Metern steht man auf dem Monte Penello, der zusammen mit dem Monte Piazza und der Verbindung Monte Penello – Punta Martin den höchsten Punkt der Tour markiert.
Es folgt eine abwechslungsreiche Abfahrt: Auf dem sogenannten Trail E1 – parte alta fährt man auf Schwierigkeit S2 bis S3 durchgehend den Kamm entlang bis zur Fossa del Lupo. Dieser Abschnitt bietet durchgängig flüssige, aber anspruchsvolle Trailpassagen auf durchweg hohem Niveau. Ab der Fossa del Lupo wird das Gelände technischer, und auch die Trailkombinationen werden vielfältiger. Südlich vom Bric delle Monache erwartet einen ein eher gemäßigter Abschnitt, während oberhalb desselben durchaus schwierigere Varianten möglich sind. Hier bietet sich eine große Auswahl an Trail-Optionen in südlicher Richtung. Weiter geht es zur Gola del Colombo, wo der Trail zunächst anspruchsvoll beginnt und sich dann wieder auf Schwierigkeit S2 einpendelt. Schließlich mündet man ins urbane Gelände – und die Runde schließt sich wieder in Pegli.
Fazit: Eine fordernde, aber unglaublich aussichtsreiche Allmountain-Tour, die sowohl fahrtechnisch als auch landschaftlich keine Wünsche offenlässt.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
30 km
1035 m
1035 m
2 M.ü.M.
969 M.ü.M.
Genua Pegli
Genua Pegli
3447
gut tauglich
Weitere Informationen
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Wow, was für ein Biest. Schon der Aufstieg ist fordernd mit einer ziemlich langen Schiebepassage. Runter folgt dann ein wilder Höllenritt. Bis zur Fossa del Lupo wird einem kein einziger Meter auf dem E1 geschenkt. Technisch und konditionell sehr fordernd. Nur gute Enduro-Fahrer werden hier wirklich Spass haben, die dann aber richtig. Wer in verblocktem S3-Gelände nicht fit ist, schiebt das durchgehend. Dementsprechend sehe ich die Tour eher bei vier Technikpunkten. Ab Fosso del Lupo wird es dann wieder flüssiger in S2 bis S3.