Tête de Vautisse
Beschreibung
Gestartet wird die Tour etwas verkürzt oberhalb von Saint-Crépin beim kleinen Ort Champcella. Theoretisch wäre auch ein Anstieg von La Durance möglich, doch das würde die Tour um einige 100 Höhenmeter verlängern. Vom Ort aus geht es zunächst auf Asphalt, später auf Schotter, klassisch über die Serpentinen durch Kiefern- und Nadelwälder. Auf 2300 Meter über Meer, oberhalb der Wald- und Vegetationsgrenze, lässt sich noch weiter treten, ehe der Übergang in einen Singletrail erfolgt. Dort ist abschnittsweise Schieben, beziehungsweise kurzes Treten angesagt, bis man etwas unterhalb des Gipfels auf die rechte Seite wechselt und das Mountainbike schultert. Anschliessend trägt man es weiter bis zum höchsten Punkt der Tour, dem Tête de Vautisse. Die Aussicht am Gipfel ist eindrucksvoll. Der Gipfel selbst erinnert an eine Mondlandschaft, während im Talgrund Weiden- und Wiesenflächen hervorstechen. Dieser Kontrast macht die Gegend besonders reizvoll.
Anschliessend beginnt die Abfahrt dem Grat entlang. Zwischen S2, S3 und S3+ geht es in typisch alpinem Stil nach unten. Danach folgen einige Schlüsselstellen, ehe man in den Kessel eintaucht, wo der Schönheitsfehler der Tour liegt. Der Weg durch den Kessel Richtung Le Peyron ist nur noch teilweise vorhanden, weshalb abschnittsweise gesucht werden muss. Vorübergehend wurden einige Steinmänner errichtet, doch auch die Witterung beeinflusst, in welchem Zustand sich dieser Abschnitt befindet. Wer den Gipfelabschnitt gemeistert hat, packt auch diese Sektion. Im Bereich von Le Peyron folgt ein Gegenanstieg auf den Sattel und anschliessend eine recht flüssige Fahrt auf S2, gefühlt eine halbe Ewigkeit, durch unterschiedliche Vegetationsbereiche, über Schotter und Waldboden zurück zum Ausgangspunkt. Insgesamt ist es ein sehr fordernder und harter 3000er auf dem Mountainbike, der wegen des Mittelstücks einen kleinen Schönheitsabzug erhält.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
38 km
2100 m
2100 m
1125 M.ü.M.
3071 M.ü.M.
1 Tag
Saint-Crépin
Saint-Crépin
3779
nicht tauglich
Weitere Informationen
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Die Tour ist lang und hart. Bis 2400 tritt es sich sehr flüssig. Dort an der Alpe kann man nochmals Wasser fassen. Die letzten 500 Höhenmeter zum Gipfel muss anstrengend getragen werden. Die Abfahrt vom Gipfel ist bis auf zwei Stellen gut fahrbar, sollte aber nicht unterschätzt werden. Das Zwischenstück ist kein Schönheitsfehler sondern sehr anstrengend, schwierig zu finden, kaum etwas fahrbar und zeitraubend. Deshalb sind wir leider in die Nacht gekommen und mussten den Rest mit Stirnlampe abfahren. Mit etwas Abstand (was haben wir geflucht) muss man sagen: Grosses Abenteuer in mega einsamer Landschaft.