Izoard Supertour
Beschreibung
Ausgangspunkt dieser fordernden, aber unvergesslichen Mountainbiketour ist der Col d’Izoard. Aufgrund der Länge und Höhenmeter empfiehlt sich die Nutzung eines lokalen Bike-Shuttles, um die Tour auf ein vernünftiges Mass zu verkürzen – konditionell bleibt sie trotzdem anspruchsvoll. Vom Pass könnte man über einen attraktiven Trail ins Dorf Arvieux abfahren und damit die Runde abkürzen. Weitaus lohnender ist jedoch der Einstieg über die Crête de Glaisette – ein echter Supertrail mit atemberaubender Kulisse. Dafür rollt man zunächst ein Stück die Passstrasse bergab, bis links ein Pfad abzweigt.
Der Trail beginnt mit einem breiten Abschnitt, der in gleichmässiger Steigung zum Col du Tronchet führt. Die Strecke ist gut fahrbar, nur die letzten Meter zum Übergang verlangen etwas mehr Körpereinsatz. Oben angekommen, erreicht man die Crête de Glaisette – den Startpunkt einer langen, abwechslungsreichen Abfahrt.
Der Trail folgt dem Bergrücken in einem rhythmischen Wechsel aus fliessenden S2-Passagen und technisch fordernden S3-Stellen. Landschaftlich wie fahrtechnisch zählt diese Abfahrt zu den Highlights des Queyras. Nach einem kurzen Gegenanstieg bei einer Bergstation beginnt der legendäre «Supertrail» zum Lac de Roue – schnell, griffig und mit perfektem Flow. Das Schlussstück durch den Wald hinunter nach Château-Queyras zeigt sich nochmals von einer ganz anderen Seite: wurzlig, ruppig, kurvig und fordernd.
An der Hauptstrasse angekommen, folgt man dieser kurz bergab, bis zur Abzweigung Richtung Col d’Izoard. Hier beginnt der zweite Teil der Tour. Über das Dorf Arvieux verlässt man die Passstrasse und klettert auf einer Schotterstrasse zum Col de Furfande. Oben geniesst man eindrucksvolle Blicke zurück zum Col d’Izoard und über die weiten Höhenzüge des regionalen Naturparks Queyras.
Die folgende Abfahrt beginnt als schneller S1-Trail, wird bald technischer und mündet in einen steilen Gegenanstieg zum Col Garnier. E-Mountainbiker bleiben meist im Sattel, alle anderen steigen für wenige Minuten ab. Ab dem Col Garnier startet der zweite Supertrail der Tour – eine rasante, wendige und technisch abwechslungsreiche Abfahrt in die Gorges du Guil. Der Trail führt zu einem Bachbett, bevor ein kurzer, kräftiger Anstieg folgt. Danach rollt man auf einer Schotterstrasse zum Weiler Gros.
Von hier beginnt das spektakuläre, finale Trailstück: extrem steil, mit engen Kehren und stellenweise exponiert. Teilweise empfiehlt es sich, das Mountainbike aus Sicherheitsgründen kurz zu schieben. Wer diesen Abschnitt umgehen möchte, kann alternativ ein Stück der eindrucksvoll angelegten Asphaltstrasse fahren und später auf einen serpentinenreichen Trail abbiegen, der zur Hauptroute zurückführt.
Zum Abschluss folgt ein eindrucksvoller Abschnitt durch den untersten Teil der Guil-Schlucht – ein würdiger Ausklang dieser aussergewöhnlich abwechslungsreichen Tour.
Hinweis: Ab Mont-Dauphin besteht die Möglichkeit, mit dem Zug zurück nach Briançon zu fahren. Pro Verbindung gibt es offiziell drei Fahrradplätze (fünf Räder passen meist hinein). An Wochenenden ist eine Reservation im Voraus erforderlich. Details dazu gibts im Flyer, hinterlegt als Bild in der Bildergalerie dieser Tour. Die Reservartion erfolgt online auf sud-paca.ter.veloabord.fr.
Karte & GPX-Track
Die Karte ist nur für Ride-Abonnenten verfügbar.
Das Ride-Abo gibt es auf ride-mtb.com/abo
Details zur Tour
46 km
1555 m
3020 m
886 M.ü.M.
2494 M.ü.M.
1 Tag
Col d'Izoard
Mont-Dauphin
3511
gut tauglich
Vorsicht nach der Liftanlage. Bin heute fast in einen Zaun in Form einer weißen Schnur reingerauscht. Da stehen ein paar davon und sind erst spät sichtbar.
Shuttle auf Col Izoard geht über: https://maps.app.goo.gl/DbJMsDzgRdCSqhqN9 (https://www.sport-rent.com). Hatte mit dem Chef dann über WhatsApp geschrieben.
Mega Tour. Wer den Zug verpasst oder keinen Platz bekommt, wir haben ein Taxi bestellt🤪 +33616433874
Eine wahrhaft unvergessliche Tour – für die uns schlichtweg die Superlative fehlen! Für Liebhaber klassischer Fahrräder und alle, die es genießen, sich jeden Meter Abfahrt zu verdienen, ist die Strecke von Briançon bis zum Col d’Izoard wärmstens zu empfehlen. Der frühe Start (gegen 6:00 Uhr morgens) belohnte uns mit einem beschaulichen Anstieg durch abwechslungsreiche, wunderschöne Landschaften. Unterwegs kamen wir zudem in den Genuss des aufregenden Spektakels, wenn Skateboarder mit atemberaubender Geschwindigkeit den Pass hinunterrasen und in jeder Haarnadelkurve scheinbar der Schwerkraft trotzen. Die Abfahrt wird ihrem Ruf gerecht und ist einfach spektakulär. Die Strecke wechselt nahtlos zwischen sanften, fließenden Singletrails und technisch anspruchsvolleren Abschnitten durch unterschiedlichstes Gelände, während man von Anfang bis Ende mit herrlichen Panoramablicken verwöhnt wird.
Ein nützlicher Tipp: Die Bäckerei in Arvieux ist sonntags geöffnet und bietet ausgezeichnetes Gebäck und Kaffee. Ganz in der Nähe findet man außerdem einen Trinkbrunnen mit außergewöhnlich frischem Wasser.
Für den letzten Teil der Abfahrt nahmen wir die alternative Route am Weiler Gros. Sie folgt zunächst einer wunderschönen alten Straße, die in die Felsen gehauen ist, bevor sie in einen sanften, fließenden S2-Singletrail übergeht, der ins Guil-Tal hinabführt, wo sie wieder auf die Hauptroute trifft. Zweifellos ist dies eine Tour, die man unbedingt fahren sollte, und eine der allerbesten in der Region.
Achte jedoch darauf, den Zugfahrplan zu überprüfen, da die Züge nach 17 Uhr nicht mehr sehr häufig verkehren, und reserviere einen Fahrradplatz im Voraus, da die Züge schnell voll werden können. Wir konnten unseren Platz zwar am Reisetag direkt am Bahnhof buchen und hatten Glück, noch einen zu ergattern.
https://www.ter.sncf.com/sud-provence-alpes-cote-d-azur/services-contac…
Wir haben die Tour heute mit den Biobikes von Briancon aus gemacht. Wir sind zuerst auf den Col d‘Izoard hoch gefahren um dann mit der Tour zu starten. So ergibt die Tour 3000 Höhenmeter . Zurück nach Briancon sind wir dann mit dem Zug (Bike-Reservation obligatorisch). Was soll ich sagen, das ist eine absolute Hammertour! Ein Highlight jagt das nächste. Sicherlich etwas vom Besten, wenn man handtuchbreite Supertrails liebt. Uneingeschränkt zu empfehlen. Alle Trails in super Zustand.
Bilderbericht:
https://mat-sa.ch/bikepacking-westalpen-tag-6-slow-up-furious-down/