Col du Lauzet
Beschreibung
Soviel vorweg: Wer sich den langen Aufstieg bis zum Lac du Lauzet zutraut, sollte unbedingt die Abfahrt über den Col de Moussière wählen. Der Trail gilt als einer der besten der Region rund um Briançon. Für alle, die es etwas spektakulärer und wilder mögen, ist diese Variante die richtige Wahl.
Der grösste Teil des Aufstiegs ist rasch erklärt: Von Mont-Dauphin führt eine lange Asphaltstrasse in gleichmässiger Steigung bergauf. Nach und nach geht sie in eine Schotterpiste über, die schliesslich zum idyllischen Lac du Lauzet auf etwa 2000 Meter über Meer führt. Die Route verläuft weiter über den Col du Lauzet und dann leicht abwärts bis zu einer kleinen Hütte. Hier beginnt der Abfahrts-Trail: Zunächst führt er rund 300 Höhenmeter bergab, bevor er rechterhand entlang der Ostflanke des Prachaval wieder an Höhe gewinnt. Auf etwa 130 Höhenmetern steigt der Pfad nochmals an, bis man nach einem kleinen Sattel über Trails und schliesslich am Schluss auf Schotterwegen den Weiler Gros erreicht.
Von hier startet das spektakuläre Schlussstück: ein technisch fordernder Trail mit engen Kehren, teils exponierten Passagen und anspruchsvollem Gelände. Aus Sicherheitsgründen ist es ratsam, das Mountainbike an einigen Stellen kurz zu schieben. Wer diese ausgesetzte Passage umgehen möchte, kann alternativ ein Stück der spektakulär angelegten Asphaltstrasse folgen und später links auf einen serpentinenreichen Trail abbiegen, der zur Hauptroute zurückführt.
Den Abschluss der Tour bildet ein eindrucksvoller Abschnitt durch den untersten Teil der Guil-Schlucht, ein landschaftlich wie fahrtechnisch lohnender Ausklang dieser alpinen Tour.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
38 km
1505 m
1505 m
886 M.ü.M.
2227 M.ü.M.
1 Tag
Mont-Dauphin
Mont-Dauphin
3519
gut tauglich
Weitere Informationen
keine Möglichkeiten entlang der Strecke
War das eine wilde Tour! Aufstieg und Abstieg bis zur Cabane de la Valette entschädigt die schöne und eindrückliche Umgebung. Ab dieser Hütte ist der Trail wild, Legföhren die in den Weg wachsen, Geröll in der Ideallinie, abgerutschter Weg in Bachpassagen, umgefalle Bäume, die den Flow bremsen. Man merkt, er wird kaum begangen, befahren. Dennoch: Mir hat er Spass gemacht und ich würde ihn mit den passenden Partner wieder befahren. Der Moussière-Trail ist sicher besser, aber halt nicht so wild.