Monte Terra Nera
Beschreibung
Ausgangsort der Tour ist das Valle Argentera bei Sestriere. Die Route startet oberhalb von Bousson bei Thures im Weiler Rhuilles (1665 Meter über Meer). Nun steigt man auf einer Schotterstrasse hoch bis auf 2000 Meter über Meer, wo rechterhand der Pfad abzweigt, der auf den Monte Terra Nera führt. Das Bike liegt ab hier primär auf den Schultern, abschnittweise kann auch geschoben werden. Insgesamt sind auf diese Art 1100 Höhenmeter zu überwinden bis zum Gipfel des Monte Terra Nera (3100 Meter über Meer). Der unscheinbare Gipfel bietet ein tolles Panorama über den südlichen Piemont und in den Queyras-Naturpark.
Die Abfahrt führt abwechslungsreich über den breiten Bergrücken vorbei am Cima Dormillouse bis zum Monte Giassiez. Nun wechselt man in den Serpentinen-Modus und steuert im Zickzack bis auf 2400 Meter über Meer. Nun folgt man entweder weiter dem Trail bergab bis zum Chabaud-Bach. Die rassigere Variante bedeutet hingegen ein zusätzlicher Aufstieg von 160 Höhenmetern zum Monte Giassiez (2565 Meter über Meer). Der Gipfel ist der Ausgangsort der langen Singletrail-Abfahrt zum 900 Höhenmeter weiter unten gelegenen Ausgangsort.
Karte & GPX-Track
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Details zur Tour
23 km
1615 m
1615 m
1665 M.ü.M.
3081 M.ü.M.
1 Tag
Rhuilles
Rhuilles
2937
nicht tauglich
Bin die Tour am 11. September 2026 von Bousson aus gefahren (+4,5 Kilometer, +240 Höhenmeter). Den Abzeig unbedingt am GPS checken, er ist nicht erkennbar, genauso wie der Weg über die Almwiese. Erst im Wald ist er sichtbar. Es geht rassig bis in das Hochtal, danach kann etwas geschoben werden bis man dann ab der Vegetationsgrenze endgültig trägt. Der Weg ist spärlich erkennbar aber mit Stoamandln markiert, ein guter Orientierungssinn im Hochgebirge ist unerlässlich. Der unscheinbare Gipfel definitiv ein imposantes Erlebnis mit einem fantastischem Panorama. Der Abfahrts-Trail ist quasi freie Spurwahl außer an den Stücken am Grat. Auch muß immer wieder geschoben und durch Geröllfelder getragen werden. Ich bin ab dem genialen Bivacco Corradini kreativ zur Weggabelung, da der Gratweg zur Cima Dorlier nicht ansprechend war. Der Wiederaufstieg zum Monte Giassienz lohnt auf alle Fälle, denn danach führt ein flowiger alter Militärweg abwärts und die Schotterpiste mit Abschneidern bis kurz vor Rhuilles. Vor der Brücke links auf die alte Straße zurück nach Bousson. Fazit: 1000 Höhenmeter schieben und tragen für ein geniales Gipfelerlebnis ab vom Mainstream mit netter Abfahrt im hochalpinen Gelände. Doku & Bilder auf: https://www.strava.com/activities/20132604760